1000 Kinder retten

Habt ihr schon von 1000plus gehört? Es handelt sich um ein relativ junges Projekt, das zum Ziel hat, in den kommenden Jahren mindestens 1000 schwangeren Frauen im Schwangerschaftskonflikt dabei zu helfen, sich für die Geburt ihres Babys zu entscheiden.

1000plus hat auch
ein eigenes Blog, das ihr sicher in eure Blogroll aufnehmen möchtet, und ist zusätzlich über Twitter und Facebook sehr engagiert. Hinweisen möchte ich auch auf die wunderschönen und raffiniert gestalteten Poster, die man frei downloaden und verbreiten kann.

Die Macher des Projekts verzichten bewusst auf Aussagen religiöser Natur, was 1000plus zum Ansprechpartner auch für jene macht, die verwandten, explizit christlichen Hilfsorganisationen gegenüber Vorbehalte hätten.

Die Botschaft ist jedoch immer die gleiche:

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Oder wie auf der Seite von
Die BIRKE e.V., einer ähnlich ausgerichteten Organisation, zu lesen ist:

Die BIRKE berät immer auf das Leben hin. Deshalb wurde noch nie einer Frau zu einer Abtreibung geraten und auch noch nie ein sog. Beratungsschein ausgestellt.
Dahinter steht die Erkenntnis, dass nie das ungeborene Kind die Konflikte der Frau verursacht. Weil es für diese Konflikte jedoch nur im Leben eine Lösung geben kann, zieht die BIRKE die Option einer Abtreibung gar nicht erst in Erwägung. Stattdessen sucht und findet die BIRKE Lösungen, damit jede Mutter ihr Kind bekommen kann. Ziel ist es, Probleme abzutreiben, keine Kinder.

Also: bitte weitersagen und 1000plus merken, falls ihr mal mit Frauen zu tun habt, die sich (noch) nicht auf ihr Kind freuen können. Ich bin sicher, dass 1000plus das Ziel erreichen wird und bete dafür, dass es im Laufe der Jahre noch viel, viel mehr als 1000 Babys vor der Abtreibung retten wird!


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Familienspaziergang am Sonntag

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Leider habe ich unter der Woche nicht sehr viel Zeit für meine Familie, ein Phänomen, das sicher viele Berufstätige kennen. Aber der Sonntag, der Sonntag ist meiner Familie vorbehalten (wenn nicht ausnahmsweise mal ein Konzert auf den Tag des Herrn fällt). Ich empfinde diesen (ursprünglich ersten) Tag der Woche als großes Geschenk, da er mir erlaubt, mich wieder ganz auf das Wesentliche auszurichten, auf das, was mir Kraft für alles Tun unter der Woche gibt. Im Letzten kommt dieser Antrieb aus der Liebe zu den Menschen, die mir am nächsten stehen und aus der Liebe zu Gott, Der uns in Seiner unendlichen Liebe so überreich beschenken möchte.

Ein Gebot ist viel mehr als ein Verbot: die Gebote Gottes sind Wege der Gnade, die unserem Menschsein Würde und Sinn verleihen und unsere Seelen für die Gnade Gottes empfänglich machen. Das dritte Gebot besagt: „Du sollst den Tag des Herrn heiligen“. Ich möchte auf diese Worte hören, und Christus, den König der Könige, in der heiligen Messe verehren und Ihn bitten, in meinem Leben und in meinem Herzen zu herrschen, denn Gott allein gebührt alle Herrlichkeit und Ehre!

Der Sonntag ist ein wunderbarer Tag, und kein Sonntag soll vergehen, an dem ich meine Kinder und meine Frau nicht zum Lachen gebracht habe, kein Sonntag, an dem ich meinen Lieben nicht meine Liebe gezeigt habe, kein Sonntag, an dem ich nicht mein Herz voll Dankbarkeit in Gottes gütige Hand gelegt habe… Denn Gottes Liebe schenkt uns mehr Glück als unser Herz fassen kann.


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Das Kreuz in meinem Klassenzimmer

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Das Kruzifix-Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs hat für reichlich Aufsehen gesorgt. Soweit ich weiß, gibt es in Luxemburg schon lange keine Kreuze mehr in Klassenzimmern. Zumindest in Musikschulen nicht. In meinem Klassenzimmer, in dem ich leidenschaftlich gern meine Schüler unterrichte, hängt allerdings ein schlichtes Kruzifix. Ich weiß, dass es nicht jedem gefällt, aber bisher hat niemand sich darüber beschwert.

Meine Klavierschüler und ihre Eltern dürfen es positiv sehen: wenn ich auf das Kreuz schaue (und das tue ich oft), werde ich an meine christlichen Grundwerte erinnert, und die sind auch beim Unterrichten, das einen großen Teil meiner Zeit ausfüllt, wichtig. Ich bekomme also bei jedem Blick aufs Kreuz eine neue Motivation, mich mit Hingabe meinen Schülern zu widmen und sie als ganze Menschen (nicht nur als „Schüler A, B, C“!) zu sehen. Ich weiß, Jesus ist da, auch im Klassenzimmer, und Er hilft mir, die richtigen Worte und das richtige Maß zu finden. Der Heiland segnet mich und meine Schüler. Folglich genießen meine Schüler dadurch einen besseren Unterricht, als wenn das Kreuz nicht dort hinge.

Das sind Gedanken, die vielleicht nicht jeder nachvollziehen kann, aber seid versichert: sie sind ernst gemeint - das Kreuz hat eine positive Ausstrahlung auf eine Schulklasse. Als Bürger eines christlichen Europas und eines christlichen Luxemburgs möchte ich weiterhin das Recht behalten, ein Kreuz in meinem Klassenzimmer zu haben. Sollte jemand sich daran stören, kann er es einfach wie den Kalender oder das Bild meiner Kinder an der Wand ignorieren.

Laut
Kruzifix-Umfrage auf „Die Presse.com“ scheint eine große Mehrheit eh für das Kreuz in Schulklassen zu sein. Wer sie noch nicht kennt, der mag die 12 Thesen für das Kreuz im öffentlichen Raum lesen (gefunden bei Europe4Christ):

1. Das Recht auf Religionsfreiheit kann nur seine Ausübung bedeuten – nicht die Freiheit von Konfrontation. Sinn der Religionsfreiheit ist es nicht, eine Gesellschaft zu schaffen, die religionsfrei ist.

2. Kreuze zu demontieren ist eine Verletzung auf derselben Ebene, wie es das Anbringen des Kreuzes für die Atheisten ist.

3.Die leere weiße Wand ist auch eine ideologische Aussage – vor allem dann, wenn sie vorher jahrhundertlang nicht leer war. Ein „wertneutraler“ Staat ist eine Fiktion, die oft propagandistisch benützt wird.

4. Ein angebliches Recht, nicht mit religiösen Inhalten konfrontiert zu werden, kann also nicht stärker sein als das Recht zur freien Religionsausübung.

5. Die Staaten, welche Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet haben, verstanden unter dem „Recht auf Religionsfreiheit“ mit Sicherheit nicht eine „Freiheit von Religion“.

6. Juristen sprechen von der „slippery slope“ (Achtung Glatteis!): Wehret den Anfängen! Heute sind von dem Bildersturm Institutionen betroffen, morgen das Halsketterl außerhalb meiner Wohnung!

7. Statt religiöse Intoleranz zu bekämpfen, wird die Religion in Form ihrer Symbole bekämpft.

8. Man kann nicht politische Probleme bekämpfen, indem man die Religion bekämpft.

9. Antireligiöser Fundamentalismus macht sich zum Komplizen religiöser Fundamentalismen indem er sie durch Intoleranz provoziert.

10. Das Christentum drängt seiner Natur gemäß nach außen – es kann sich niemals als Privatsache abtun oder ins Ghetto sperren lassen!

11. Die betroffene Bevölkerung möchte mehrheitlich die Kreuze behalten! Es ist auch demokratiepolitisch problematisch, Einzelinteressen so eklatant den Vorrang einzuräumen.

12. Das Kreuz ist das Logo Europas. Es ist ein religiöses Symbol, aber doch wesentlich mehr als das.



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Kinder und die heilige Messe

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Über Pater Recktenwalds Fundgrube kath.info bin ich auf das folgende starke Zitat gestoßen:

„Es ist einer der Hauptirrtümer zu glauben, dass es eigene Kinder- oder Familiengottesdienste geben müsse. Es gibt ja auch keine Kinderflugzeuge, Kinderstraßenbahnen und so weiter. Die Kinder können ganz normal am Glaubensleben der Eltern und Erwachsenen teilnehmen. Dadurch, dass man die Kinder ausgliedert und ihnen gleichsam Reservate zuweist, geschieht in Wirklichkeit eine verhängnisvolle Desintegration. Und dieses Problem begegnet uns besonders in Kinder- und Familiengottesdiensten. Ich plädiere daher dafür, dass Kindern die Messe erklärt wird und sie zusammen mit den Erwachsenen am Gottesdienst teilnehmen; sie sich genauso wie die Erwachsenen von der Heiligkeit Gottes berühren lassen. Auf diese Weise überwinden wir die Desintegration und erleben die Kontinuität der Geschichte Gottes mit seinem Volk. Wir haben denselben Gott für Kinder, Erwachsene und Alte. Liturgie und Pastoral dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Die liturgischen Formen sind so reich, dass sie jeden ansprechen können.“

Prof. Dr. Albert Richenhagen, Professor für Musiktheorie an der Universität der Künste in Berlin, in einem sehr lesenswerten Interview mit Hinrich Bues in der Tagespost vom 10. Juli 2008.

Als Vater von zwei Kleinkindern mache ich mir öfter Gedanken über den sonntäglichen Messbesuch mit der Familie. Neulich machte jemand mir die Bemerkung, ich sollte meine Kinder doch lieber nur zu Kindergottesdiensten mitnehmen, da sie bei den Messen stören. Nun darf man nicht meinen, dass Antonio und Raphael durch die Kirche rennen oder die ganze Zeit plappern, brüllen, weinen. Nein - aber freilich sind kleine Kinder auch nicht eine ganze Messe lang still, es sei denn, sie schlafen friedlich, und das kommt ab einem gewissen Alter nicht mehr so oft vor.

Ich plädiere dafür, dass junge Familien den Messbesuch nicht säumen, nur weil sie meinen, ihre Kinder seien noch zu klein, oder schlimmer, die Kinder sollten nur in „Kindergottesdienste“ mitgenommen werden. Kinder entwickeln im frühesten Alter einen Sinn für das Heilige, und ich durfte oft erleben, wie die verschiedenen Abschnitte der Messe kleine Kinder tief beeindrucken. Ein Mönch erzählte mir mal, dass seine Berufung auch dadurch gewachsen sei, weil er von klein auf jede Woche mit in die heilige Messe
durfte. Genau: Kinder haben ein Recht auf die heilige Messe, und die Eltern haben die Pflicht, zumindest an Sonntagen einer Messe beizuwohnen, auch wenn die Andacht vielleicht nicht mehr ganz so groß ist wie ehemals ohne Kinder. Dafür sind die Gnaden nicht weniger gering.

Deshalb mein beherzter Zuruf an alle junge Familien mit Kleinkindern: geht zur heiligen Messe und lasst den Sonntagsgottesdienst zu einem zentralen Mittelpunkt für eure Familie werden! Jesus, Maria und Josef, erleuchtet uns, helfet uns, rettet uns!


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Antonios Abendgebet

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Lange habe ich überlegt, ob ich diese kleine private Aufnahme auf meinem Blog veröffentlichen soll oder nicht. Ich bin zum Schluss gekommen, dass sie vielleicht junge Eltern motivieren kann, täglich mit ihren Kleinen vor dem Schlafengehen (und natürlich auch tagsüber) zu beten. Dann hätte sich das Einstellen auf jeden Fall gelohnt! Ansonsten denke ich, dass das Gebet mit meinem Zweijährigen meinem Leser wohl ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird. Auch das ist ja schön. Den Text des bekannten Abendgebets habe ich vor einiger Zeit schon gepostet.

Jeden Abend entwickelt sich das Beten zu einem kleinen Abenteuer, auf das Antonio und natürlich auch sein Papa sich freuen. Beispielsweise hat Antonio an diesem Abend großen Spaß mit dem ersten Vers, „bevor ich mich zur Ruh begeb“, das ihn – so vermute ich wenigstens – klanglich an den „Gruben“ aus „Hoppe Reiter“ erinnert. Etwas später jammert er ein wenig über seine verstopfte Nase, um sich aber umgehend wieder ganz auf das Ritual einzulassen, das ihn Abends immer (meistens…) ganz friedlich werden lässt. Etwas später reißt ihn plötzlich ein Heißhunger aus dem Gebet. Doch auch den vergisst er schnell wieder. Nach dem „Amen“ wird eine kurze Geschichte erzählt oder wir kucken hüpfende Schafe auf dem iPod. Noch ein bisschen kuscheln, und schon hat der Schlaf das müde Kindlein eingeholt…

Antonios Abendgebet by davidianni


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Urlaub!

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Morgen ist es soweit: für ganze 4 Wochen bin ich mit meiner kleinen Familie unterwegs. Auf „Gott sei Dank“ wird sich in dieser Zeit wohl nicht so viel tun. Vielleicht schicke ich mal einen Gruß aus Ars oder aus Heiligenkreuz oder von sonst einem der schönen Orte, wo wir mit Gottes Gnade Kraft tanken werden. Ich hoffe nur, dass die Reise mit zwei Kleinkindern nicht in Stress ausarten wird.

Zur Verdeutlichung stelle ich euch eine kurze Aufnahme von Antonio vor (gerade 2 geworden), wie er –
Gustavo Dudamel beobachtend – den 2. Satz aus Schostakowitschs 10. Symphonie dirigiert. Mein Sohn hat Temperament. Allein das Zuschauen kann anstrengend sein.



Gott sei Dank ist Antonios kleiner Bruder Raphael sehr, wirklich sehr viel ruhiger. Die Situation ist für die Eltern also noch zu meistern. Der kleine Schatz krabbelt übrigens unten neben dem Dirigenten und taucht im Video auch mal kurz auf, fällt aber im Gegensatz zu Antonio kaum auf. Auch ein wilder Schostakowitsch hindert ihn nicht daran, seelenruhig mit seinen Bauklötzen weiter zu spielen.

Ähnlicher Beitrag: Kinder und klassische Musik


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Mein zweiter Vatertag

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Gestern durfte ich zum zweiten Mal Vatertag feiern. Da Christi Himmelfahrt natürlich wichtiger ist, dachte meine liebe Frau, es wäre wohl besser, den Vatertag zu vergessen und erst heute mit den Jungs ein Geschenk für Papa zu kaufen. Danke, lieber Antonio und lieber Raphael. Jesus segne euch!
Raphael









Unser Gute-Nacht-Gebet:

Bevor ich mich zur Ruh begeb,
zu dir, o Gott, mein Herz ich heb'
und sage Dank für jede Gab',
die ich von dir empfangen hab.
Antonio

Und hab ich heut missfallen dir,
so bitt ich dich, verzeih es mir.
Dann schließ ich froh die Augen zu;
es wacht ein Engel, wenn ich ruh.

Maria, liebste Mutter mein,
o lass mich dir empfohlen sein.
Dein Kreuz, o Jesus, schütze mich
vor allem Bösen gnädiglich;
in deine Wunden schließ mich ein,
dann schlaf ich sicher, keusch und rein.

Amen.


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Zum Muttertag

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“A mother is she who can take the place of all others but whose place no one else can take.” - Cardinal Mermillod

Übersetzung: „Eine Mutter kann den Platz aller einnehmen, doch ihr Platz kann von niemandem eingenommen werden.“

Allen Müttern Gottes reichen Segen zum Muttertag!


[via
Fallible Blogma]


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