Katechismus

Die Zehn Gebote (Video)

Toll gemachtes Video mit dem Text der Zehn Gebote:

The Ten Commandments


via Johannes Maria Schwarz (dessen Vimeo-Kanal sehr zu empfehlen ist!)


Bookmark and Share

0 Comments

Familienspaziergang am Sonntag

ZZ57F6290C
Leider habe ich unter der Woche nicht sehr viel Zeit für meine Familie, ein Phänomen, das sicher viele Berufstätige kennen. Aber der Sonntag, der Sonntag ist meiner Familie vorbehalten (wenn nicht ausnahmsweise mal ein Konzert auf den Tag des Herrn fällt). Ich empfinde diesen (ursprünglich ersten) Tag der Woche als großes Geschenk, da er mir erlaubt, mich wieder ganz auf das Wesentliche auszurichten, auf das, was mir Kraft für alles Tun unter der Woche gibt. Im Letzten kommt dieser Antrieb aus der Liebe zu den Menschen, die mir am nächsten stehen und aus der Liebe zu Gott, Der uns in Seiner unendlichen Liebe so überreich beschenken möchte.

Ein Gebot ist viel mehr als ein Verbot: die Gebote Gottes sind Wege der Gnade, die unserem Menschsein Würde und Sinn verleihen und unsere Seelen für die Gnade Gottes empfänglich machen. Das dritte Gebot besagt: „Du sollst den Tag des Herrn heiligen“. Ich möchte auf diese Worte hören, und Christus, den König der Könige, in der heiligen Messe verehren und Ihn bitten, in meinem Leben und in meinem Herzen zu herrschen, denn Gott allein gebührt alle Herrlichkeit und Ehre!

Der Sonntag ist ein wunderbarer Tag, und kein Sonntag soll vergehen, an dem ich meine Kinder und meine Frau nicht zum Lachen gebracht habe, kein Sonntag, an dem ich meinen Lieben nicht meine Liebe gezeigt habe, kein Sonntag, an dem ich nicht mein Herz voll Dankbarkeit in Gottes gütige Hand gelegt habe… Denn Gottes Liebe schenkt uns mehr Glück als unser Herz fassen kann.


Bookmark and Share

0 Comments

Mit Maria auf Christus schauen

ZZ2B3F335B
Am kommenden Wochenende wird P. Maximilian Heim OCist bei uns zu Gast sein, um über das schöne Thema „Mit Maria auf Christus schauen“ zu referieren, mit uns zu beten und unsere Pfarrei der Muttergottes zu weihen. Falls jemand meiner werten Leser nicht zu weit weg wohnt und noch nichts vorhat: schaut doch mal bei uns vorbei! Auch für Kinder und Jugendliche ist jeweils eine Katechese geplant. Die Vorträge finden in Geichlingen im Pfarrheim statt. Das genaue Programm könnt ihr euch hier anschauen.





Bookmark and Share

0 Comments

Die Messe.org

Es gibt wieder Neuigkeiten von Kaplan Johannes Maria Schwarz, dessen Projekt „Die heilige Messe“ ich kürzlich schon vorgestellt habe:

Wie angekündigt melde ich mich nun mit ersten Einblicken und einer anderen guten Nachricht: Die preiswerte DVD ist noch preiswerter geworden - und dies gleich in doppelter Hinsicht. Die große Nachfrage und gute Konditionen bei der Vervielfältigung erlauben mir die DVDs schon ab 1,39 Euro abzugeben. Einzelne Pakete wurden angepasst (12 statt 10 und 33 statt 25 Stück zum gleichen Preis). 100 Stück kosten nun statt 190 Euro nur mehr 139 Euro. Zweitens entfällt das Porto: Gratisversand für ganz Europa! Auf www.diemesse.org finden Sie ab sofort 7 Minuten Ausschnitte aus der DVD (auch wenn diese Ausschnitte für die Endfassung noch etwas Polieren und Nachbearbeitung erwartet).

Absolute Kaufempfehlung!




Bookmark and Share

0 Comments

Die Melodie des Gewissens

ZZ5A758EF4
Ich lese zurzeit eine hochinteressante Schrift von P. Martin Ramm FSSP mit dem Titel „Was ist Keuschheit? - Hilfen zur Gewissensbildung im 6. Gebot“ (kann hier bestellt werden). Bevor P. Ramm auf das 6. Gebot („Du sollst nicht ehebrechen“ bzw. „Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“) eingeht, führt er einige tiefsinnige Gedanken über das Gewissen an, die mich dazu veranlasst haben, ein wenig bei diesem Thema zu verweilen und weiter darüber nachzudenken.

P. Ramm verweist auf das lateinische Wort für ‚Gewissen‘: ‚conscienta‘, das wörtlich ‚Mitwissen‘ bedeutet. Das Gewissen ist also eine Instanz, durch die der Mensch am Wissen um das göttliche Gesetz teilhaben kann, ein Hilfsmittel, das uns befähigt, die sittliche Qualität unseres Handelns einzuordnen. Ob unser Gewissen etwas als gut oder schlecht einstuft, liegt nicht an Regeln, die uns von außen auferlegt werden, sondern an der göttlichen Ordnung, die tief in unserem Inneren verwurzelt ist.

Der Katechismus der Katholischen Kirche definiert das Gewissen unter Punkt 1778 folgendermaßen:

„Das Gewissen ist ein Urteil der Vernunft, in welchem der Mensch erkennt, ob eine konkrete Handlung, die er beabsichtigt, gerade ausführt oder schon getan hat, sittlich gut oder schlecht ist.“


Die Frage, warum dann nicht alle Menschen ein einheitliches Verständnis von Gut und Böse haben, drängt sich auf. In Bezug auf das 5. Gebot („Du sollst nicht töten“) sind sich die meisten wohl einig. Allerdings nur scheinbar, denn bei Themen wie Abtreibung, Euthanasie oder Todesstrafe klaffen die Meinungen weit auseinander. Andere Gebote wie z.B. Nummer 2 („Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren“) und Nummer 3 („Du sollst den Sonntag heiligen“) können offenbar nur für eine gewisse „Zielgruppe“ wahr und richtig sein. Das berühmte sechste Gebot - „Du sollst nicht ehebrechen“ - lässt wiederum Raum für viele verschiedene Interpretationen.

P. Ramm erklärt sich diese willkürliche Gewissensausrichtung („autonomes Gewissen“) dadurch, dass wohl „jeder Mensch ein Gewissen hat“, es jedoch „nicht bei allen gleich gut“ funktioniere. „Wo man nämlich gewohnheitsmäßig gegen das Gewissen handelt, wird seine Stimme immer leiser wahrgenommen“. Geht man in einer bestimmten Sache zum ersten Mal über sein Gewissen hinweg, wird die fragwürdige Handlung von einem starken Herzklopfen oder einem mulmigen Gefühl begleitet. Diese innere Regung ist sozusagen das Aufleuchten eines feindlichen Objekts auf dem Radar des Gewissens. Bei jedem wiederholten Ausführen der betreffenden Tat wird der innere Widerstand schwächer, bis man zu guter Letzt vergessen hat, dass man eigentlich etwas Verkehrtes tut.

Der Teufel macht sich diesen Mechanismus im Kleinen wie im Großen zunutze. Je mehr die Gesellschaft in ihren sittlichen und moralischen Wertvorstellungen abstumpft, umso „normaler“ erscheint die Sünde. Hier braucht der Einzelne viel Kraft, um sich über die gängigen „Wertvorstellungen“, die dem Menschen eine Schein-Freiheit vorgaukeln, zu erheben.

Als ich 2003 anfing, mich gegen alle inneren und äußeren Widerstände ernsthaft mit der Lehre der katholischen Kirche zu beschäftigen, hat mich die Einsicht, wie wahr, schlüssig und vernünftig diese ist, schier umgehauen. Ich musste einsehen, dass all meine Vorurteile im Grunde genommen haltlos waren. Dieses Eingeständnis war kein leichter Schritt, zumal er mit ernsthaften Konsequenzen für mein Leben verbunden war. Dennoch war es die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe.

Wenn es um das ewige Leben geht, sollte man durchaus versuchen, einen Kurswechsel im zeitlichen und so ungemein kurzen Leben vorzunehmen. Dann wird die Stimme des Gewissens, die fast verstummt ist, ihre Melodie durch ein langsames aber stetiges Crescendo wieder ins Bewusstsein aufsteigen lassen. Man wird in vielen Punkten merken, dass man „es eigentlich immer gewusst“ hat und versuchen, schlechte Gewohnheiten, die nicht im Einklang mit dem göttlichen Willen sind, abzulegen.

Jesus hat der Kirche ein wunderbares Heilmittel geschenkt, das hilft, diese Ausrichtung zu bestärken: die heilige Beichte. Es bedarf allerdings des großen Vertrauens, dass Gott gut ist, und dass sein Wille unser Bestes möchte und keinen Deut weniger. Und im nächsten Schritt: dass die Kirche gut ist, und dass sie trotz aller Schwächen und Fehler
das Werkzeug Gottes ist, um die Menschen zur ewigen Seligkeit zu führen.

An dieser Stelle scheint die Vernunft der Irrationalität zu weichen. Hier befindet sich der Abgrund, dem die meisten schnell zu Tode erschrocken den Rücken kehren. Wagst du jedoch wider alle Vernunft den ersten Schritt in diese unbekannte Leere, wirst du die größte Überraschung deines Lebens vorfinden: deine Seele wird von Gott gehalten und emporgehoben in Reiche, die den blinden Augen des Leibes verborgen waren. Die Liebe Gottes wird das Lodern deines Herzens aufflammen lassen zu einem großen Licht, das ahnend begreift, welch unbeschreibliche Herrlichkeit vor uns liegt. Unsere Sünden lassen das Licht schnell wieder erblassen, aber die heiligen Sakramente werden uns auf unserer Pilgerreise zum Ewigen immer wieder neu auf das Wahre ausrichten, damit unsere Seele tapferen Schrittes durch die Wirrnisse des Lebens vorwärts Richtung Gott schreiten kann.


Bookmark and Share

0 Comments

Bravo, Herr Kaplan!

ZZ27A1DDD1
Kaplan Johannes Maria Schwarz vom Triesenberg (Liechtenstein) arbeitet mal wieder an einem revolutionären Projekt: eine 12-teilige DVD-Reihe zum katholischen Glauben soll 2010 erscheinen.

Einen Vorgeschmack kann man sich derzeit
in einem kurzen Teaser holen, der den ersten Teil der Serie ankündigt: „Die Messe“. Man siehe und staune: die DVD soll im Sommer diesen Jahres um 1,90€ (!) erhältlich sein. Der Preis spricht Bände. Nicht etwa was die Qualität, sondern was die Intention des Ganzen betrifft. Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall bereits 100 Exemplare vorbestellt.

Wenn man bedenkt, wie unwissend der größte Teil der Bevölkerung in Bezug auf den katholischen Glauben ist, sollte ein derartiges Missionierungsprojekt mit Kräften unterstützt und verbreitet werden. Qualität und Preis machen es einem hier leicht.

Bisher hat Don Johannes auf
YouTube, KathTube und Gloria.tv mit seinen erfrischend anderen Werbevideos für Furore gesorgt. Viele zehntausendmal wurden seine Videos bereits angeklickt. Das liegt nicht nur an den äußerst originellen Plots, sondern auch an der professionellen Umsetzung derselben.

Im vergangenen Jahr hat er ebenfalls das enorm erfolgreiche „
Sonntags-Stickeralbum“ in die Kirchen des deutschsprachigen Raums gebracht. Man darf gespannt auf die weiteren kreativen Ideen sein, die diesem Gottesmann scheinbar mit Leichtigkeit zufallen!


Bookmark and Share

0 Comments

Kleine Katechese für die Kommunionkinder

ZZ1E1BB81F
Eine Kurzkatechese als Vorbereitung auf die erste heilige Kommunion (kann z.B. vor einer Anbetungsstunde den Kindern vorgetragen werden).

Liebe Kinder!

Wir freuen uns sehr, dass ihr heute gekommen seid, um mit uns Jesus anzubeten. Ich bin sicher, dass auch Jesus selbst sehr froh ist, euch jetzt in der Kirche zu sehen.

Was wir heute tun, nämlich Jesus in Seiner leiblichen Gegenwart anbeten, ist etwas sehr Schönes und zugleich sehr Geheimnisvolles. Vielleicht verstehen wir Erwachsenen auch viel zu wenig von diesem großen und schönen Geheimnis, um es euch wirklich gut erklären zu können.

Als Jesus bereits von den Toten auferstanden war, sagte Er zu Seinen Jüngern: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20) Damit sagt Jesus nicht nur, dass Er durch den Heiligen Geist bei uns ist, sondern auch durch Seine leibliche Gegenwart.

Zu diesem Zweck stiftete Jesus die 7 Sakramente. Menschen erfinden und bauen Dinge. Manches kleine Wunder kann ein Physiker oder ein Chemiker oder ein Arzt mithilfe der Naturgesetze vollbringen. Doch die 7 Sakramente kann kein Mensch einfach „machen“. Sie sind Zeichen der göttlichen Gegenwart auf Erden, die Gott selbst uns geschenkt hat. Die 7 Sakramente sind:

  • Die Taufe
  • Die Kommunion
  • Die Firmung
  • Die Ehe
  • Die Priesterweihe
  • Die Beichte
  • Die Krankensalbung

Sie sind eng miteinander verbunden: Der Priester wird durch das Sakrament der Priesterweihe von Gott mit der Kraft ausgestattet, das Opfer der heiligen Messe darzubringen, wo Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi gewandelt werden. Durch den Priester wiederum dürfen wir dann die heilige Kommunion empfangen. Um die heilige Kommunion empfangen zu dürfen, müssen wir unser Inneres rein halten. Hierfür hat Gott uns die heilige Beichte geschenkt.

Wer nie beichten geht, darf auch nicht zur Kommunion gehen. Leider halten sich viele Menschen nicht mehr an diese Regel und die Priester trauen sich nicht mehr, es ihnen zu sagen. Dennoch ist die Beichte die unverzichtbare Voraussetzung für den würdigen Empfang der heiligen Eucharistie (das ist ein anderes Wort für „Kommunion“). Die Fenster unserer Herzen werden durch unsere Sünden täglich ein wenig schmutziger. Eines Tages sieht man Gott dann gar nicht mehr in seinem Leben. Im Sakrament der Beichte fließt jedoch der Gnadenstrom von Gottes Barmherzigkeit und spült den ganzen Schmutz deiner Sünden hinweg, so dass dein Herz wieder ganz frei wird für Seine Gegenwart und Seine Liebe. Wenn wir regelmäßig beichten, kriegen wir von Gott ganz viel Kraft und wir werden wachsen in unserem geistigen Leben. Wir werden die heilige Kommunion viel würdiger empfangen und Gott wird stärker in unserem Leben wirksam sein können. Nehmt euch deshalb vor, oft beichten zu gehen, auch wenn die anderen es nicht tun. Die Kirche sagt, dass man mindestens einmal im Jahr beichten muss, empfiehlt jedoch den häufigeren Empfang des Bußsakramentes, z.B. einmal im Monat. Wieso? Weil man nach einem Jahr kaum noch eine gute Beichte ablegen kann, zu viel hat man dann schon wieder vergessen, zu oberflächlich wird man beichten…

Wir haben vorhin gehört, dass der Priester Brot und Wein in der heiligen Messe in Leib und Blut Jesu wandelt, oder um es genauer zu sagen: Gott tut es selbst durch den Dienst des Priesters. Nach der Messe wird immer mindestens eine geweihte Hostie - so nennt man das gewandelte Brot - im Tabernakel in der Kirche aufbewahrt. Um zu zeigen, dass Jesus gegenwärtig ist, lässt man das „ewige Licht“ brennen, auch außerhalb der Gottesdienste. Bei der Anbetung nimmt nun der Priester - und nur der Priester darf das tun - Jesus in Gestalt der Hostie aus dem Tabernakel und stellt Ihn in der Monstranz auf den Altar, damit die Gläubigen Jesus anbeten können.

Keiner von uns versteht dieses Geheimnis ganz und gar, aber durch einen Akt des Glaubens nähern wir uns ihm an. Wir können z.B. im Gebet still für uns sagen: „Jesus, ich verstehe nicht, wie Du da in diesem kleinen Brot so ganz für mich da sein kannst, aber ich glaube, dass Du da bist. Hilf Du mir beten! Heilige Maria, Muttergottes! Keiner war Jesus so nah, wie Du. Ich gebe Dir mein Herz, damit Du es für Jesus schmückst und es Ihm gibst. Amen.“

Wir wollen gleich still beten und nachdenken über das, was wir gehört haben. Alle hier in der Kirche werden ganz besonders für euch, liebe Kommunionkinder, beten, dass ihr eure Herzen weit öffnen könnt für den Empfang Seines heiligen Leibes bei eurer Erstkommunion. Zur Kommunion werdet ihr viele Geschenke bekommen. Aber das größte Geschenk wird Jesus selber sein. Die Geschenke werden eines Tages vielleicht verschwunden oder kaputt sein, aber Jesus in der Kommunion wird euch euer Leben lang begleiten und ins ewige Leben führen. Er wird bei euch sein „alle Tage bis zum Ende der Welt“.


Bookmark and Share

0 Comments