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Mutter Teresa über die Beichte

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Aus dem heutigen Kommentar von Evangelium Tag für Tag
Das Sakrament der Versöhnung: „Alles, was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein“

Die Beichte ist ein großartiges Geschehen, ein Akt großer Liebe, nur hier können wir als Sünder, als Sündenbeladene hineingehen und herauskommen als Sünder, denen vergeben ist, als Sündenfreie.

Die Beichte ist niemals etwas anderes als in die Tat umgesetzte Demut. Wir nannten sie früher Bußsakrament; aber in Wahrheit handelt es sich um ein Sakrament der Liebe, um ein Sakrament der Versöhnung. Wenn sich eine Bresche auftut zwischen mir und Christus, wenn ein Riss durch meine Liebe geht, dann kann alles Mögliche diese Spalte auffüllen. Die Beichte ist der Zeitpunkt, wo ich Christus erlaube, alles von mir zu nehmen, was spaltet, alles was zerstört. Dass ich Sünder bin, muss mir bewusst sein. Die meisten von uns laufen Gefahr zu vergessen, dass wir Sünder sind und dass wir als solche in die Beichte gehen. Wir müssen uns an Gott wenden, um ihm zu sagen, wie tiefbetrübt wir sind über alles, was wir zu tun im Stande waren und was ihn verletzt hat.

Der Beichtstuhl ist kein Ort für banale Unterhaltung oder bloßes Gerede. Hier geht es nur um das Eine: um meine Sünden, meine Reue, meine Vergebung; darum, wie ich meiner Versuchungen Herr werden kann, wie ich Tugend in die Tat umsetzen kann und wie die Liebe zu Gott wachsen kann.

Sel. Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe
Es gibt keine größere Liebe 1997, p. 116

P.S.: Evangelium Tag für Tag gibt es mittlerweile auch für’s iPhone.


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Die Marienweihe

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Bereits mehrmals habe ich auf meinem Blog über die Marienweihe geschrieben. Heute ist es nun wieder soweit: die 33-tägige Vorbereitung kann beginnen. Ich kann die Marienweihe nur jedem empfehlen, der im Glauben wachsen oder überhaupt erst einmal etwas mehr über Gott erfahren möchte.

Als ich 2004 beschloss, die „Weihe an Jesus durch Maria“ zu machen, stand ich noch nicht fest im Glauben. Ich hatte viele Fragen und war der Kirche eher skeptisch gegenüber eingestellt. Es reichte der Wunsch, es auszuprobieren. „Schaden kann es ja nicht“, dachte ich mir und begann, jeden Tag die vorgesehenen Gebete und Betrachtungen zu verrichten. Am Tag der Weihe war ich in Bozen und ging dort in eine Kirche, kniete mich vor eine Muttergottesstatue und sprach das feierliche
Weihegebet. Es berührte mich stark, hier vor der Muttergottes zu beten. Dennoch war mir das Ganze immer noch ein Rätsel. Ich hatte keine Ahnung, was ich von diesem frommen Akt zu erwarten hatte. In den kommenden Monaten hat sich mein Leben dann so drastisch verändert wie nie zuvor. Zum Guten natürlich. Denn: „Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt“ (Röm 8,28).

Seitdem wiederhole ich die Weihe jedes Jahr. Der hl.
Ludwig Maria Grignion von Montfort, der glühende Apostel der Gottesmutter, hat in seinen Schriften (hier online, allerdings auf englisch) alles klar dargelegt, was man wissen muss, um ein Kind Mariens zu werden. Er empfiehlt, die Weihe am 25. März, dem Fest der „Verkündigung des Herrn“ abzulegen. Folglich wäre heute der erste Tag der 33-tägigen Vorbereitung. Mehr Informationen zur Weihe findet ihr bei den Amici di Dio.

Ich werde die Gebete und die Betrachtungen dieses Jahr zum ersten Mal von meinem iPhone ablesen. Das fantastische
iPieta enthält nicht nur alle Schriften des hl. Ludwig Maria, sowie die Gebete zur Marienweihe, sondern unzählige andere Klassiker der geistlichen Literatur, zahlreiche Enzykliken, hunderte von Gebeten (auf englisch und Latein) sowie einen Kirchenkalender, mehrere Katechismen und die Heilige Schrift…

Auf eine gesegnete Fastenzeit an der Hand der Muttergottes!


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Bibelleseplan 2010 und andere Pläne

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Als gläubiger Mensch ist einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr, täglich die Bibel zu lesen und meinen Alltag mehr durch das Wort Gottes prägen zu lassen. Ich gestehe, dass ich diesen Vorsatz allerdings auch schon in den letzten beiden Jahren hatte. Leider habe ich ihn nur während der ersten Wochen und Monate zum Jahresbeginn umgesetzt.

Den neuen Versuch will ich mit einem etwas kleineren Vorsatz angehen, um dieses Jahr nicht wieder an einem zu hoch gesteckten Ziel kläglich zu scheitern: anstatt der ganzen Bibel nehme ich mir heuer nur das Neue Testament vor.

Hast du einen ähnlichen Vorsatz für 2010 gefasst, kann dir die Seite
Bibelleseplan.ch gute Dienste leisten. Hier kann man individuelle Lesepläne zusammenstellen und sie u.a. als PDF ausdrucken oder sich Erinnerungen per Email zustellen lassen.

Ein zweiter Tipp ist die Seite von
YouVersion. Dort hat man gut 20 verschiedene Lesepläne zur Auswahl. Für Smartphone-Besitzer gibt es auch Mobilanwendungen wie z.B. das kostenlose iPhone-Programm Holy Bible.

Fürs weitere Studium der Bibel ist die Online-Bibel
Bibleserver.com mit zahlreichen Übersetzungen sehr zu empfehlen.

Eine paar andere persönliche Vorsätze und Ziele habe ich natürlich auch niedergeschrieben und bitte dich, verehrter Leser, um ein kleines Stoßgebet, dass davon auch manches gelingen möge. Unter anderem steht für mich die Aufnahme meines ersten Albums mit ausschließlich eigenen Werken an, ein Projekt, auf das ich mich sehr freue und von dem ich seit vielen Jahren träume.

Ich wünsche dir, lieber Leser meines Blogs, ein gesegnetes, gesundes und glückliches neues Jahr 2010! Möge es für uns alle unter dem Schutz unserer himmlischen Mutter Maria stehen und uns Jesus ein Stück weit näher bringen.

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Hl. Nikolaus von der Flüe


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Laufen im Advent

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In ihrem jüngsten Beitrag fragt Elsa, ob und wie wir die Adventszeit als Fastenzeit gestalten. Für mich ist es mittlerweile kein Opfer mehr, aber ich gehe weiter laufen, auch wenn's mal richtig kalt oder nass ist. Ich möchte euch ein wenig beschreiben, wie ich wieder in Form gekommen bin und würde mich sehr freuen, wenn es manchen Leser motivieren würde, auch etwas für seine Gesundheit zu tun. Unser Körper ist ein Geschenk Gottes, den wir pflegen und gesund halten sollten.

In den letzten Jahren habe ich mich körperlich etwas „gehen lassen“, und ich spürte die Folgen immer deutlicher: Treppen steigen ging nicht mehr so leicht, nach einem schnellen Lauf war ich gleich außer Puste, mein Bauch war nicht mehr hinter dem Gürtel, wo er hingehört, sondern über dem Gürtel. Nicht nur, dass ich mich also körperlich weniger gut fühlte - das Wissen, dass ich eigentlich etwas für meine Gesundheit tun müsste, es aber nicht tat, zehrte auch an meinem Selbstbewusstsein.

Mitte September diesen Jahres war es dann soweit: ich war es leid, meinen Vorsatz, wieder mit dem Laufen anzufangen, Monat um Monat und Jahr um Jahr hinauszuschieben und ich überlegte mir einen Plan. Einfach drauf loszulaufen ist nicht so klug, wenn man keine Kondition mehr hat. Im Internet las ich vom „
Couch to 5k“-Programm, einem Programm also, das verspricht, von der Couch auf 5 Kilometer laufen am Stück zu kommen. Glücklicherweise bin ich mit einem iPhone ausgestattet. Als Technikfreak war das für mich ein großer Motivationsfaktor, da es viele Fitnessprogramme für das iPhone gibt, die einem helfen, wieder in Form zu kommen. Natürlich geht es auch ohne das Wunderhandy. Den folgenden Abschnitt widme ich allerdings dem iPhone/iPod-Programm, das mich „gerettet hat“:

Get Running hat das „Couch to 5k“-Programm als Grundlage. Man kann nun Musik oder Podcasts hören, während Get Running unterwegs informiert, wie lange man gehen bzw. laufen soll (währenddessen wird die Musik kurz ausgeblendet). C25k besteht nämlich im Wesentlichen darin, dass man Gehphasen mit Laufphasen abwechselt, um so nach und nach die Ausdauer zu verbessern, ohne sich dabei jedoch zu überanstrengen und infolgedessen den guten Vorsatz aus Frust gleich wieder über Bord zu werfen. Die Stimme der „Trainerin“ ist sympathisch und motivierend, und ich freute mich mit jedem Mal mehr auf meinen morgendlichen Lauf.

Der Zeitaufwand ist übrigens recht gering: dreimal pro Woche ist man eine halbe Stunde an der frischen Luft. Soviel Zeit kann jeder aufbringen, dem es wichtig genug ist! Auch die Kälte und der Regen sollte man nicht als Ausrede gelten lassen: durch die Bewegung wird man schnell warm und eine gute Dusche nach dem Sport verhindert, dass man sich erkältet. Das Immunsystem wird gestärkt, man wird also mit der Zeit weniger anfällig für Krankheiten. Ich bemerkte sogar in den netten Nebeneffekt, dass mir die gleichen kalten Temperaturen immer weniger kalt vorkamen!

Eine andere, fantastische Konsequenz des Laufens war die wachsende Abneigung gegen die Zigaretten, von denen ich letztes Jahr wieder abhängig geworden war. Im Oktober zog ich diesbezüglich endlich
einen Schlussstrich. Um dem Vorsatz, mit dem Rauchen aufzuhören, den nötigen Ernst zu verleihen, informierte ich sogleich alle über's Internet - auch ein Weg, Twitter & Co. sinnvoll zu nutzen, dachte ich mir! Und es hat funktioniert: ich bin Nichtraucher. Außerdem habe ich meine Ernährung umgestellt. Es stehen viel mehr Obst und Gemüse, Getreide und Nüsse, aber viel weniger Süßes und Fettiges auf dem Speiseplan. Diese Umstellung kam auch mehr oder weniger natürlich zustande: durch die vermehrte körperliche Aktivität habe ich mehr Lust auf gesunde Nahrung bekommen.

Ich bin sehr dankbar für die vergangenen Monate, in denen ich mir und meinem Körper wieder ein gutes Stück näher gekommen bin. Zu laufen war für mich eine der besten und einflussreichsten Entscheidungen dieses Jahr. Ich möchte auch im Advent treu dabei bleiben und hoffe, dass viele andere mit mir fit in den Advent einsteigen werden.


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Katholische iPhone-Programme

Für das iPhone bzw. den iPod Touch gibt es mittlerweile Tausende von Programmen. Darunter befinden auch ein paar katholische „Apps“, von denen ich euch die 5 schönsten vorstellen möchte. Die Links verweisen auf den App Store in iTunes.

1. Holy Rosary Audio

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Von diesem Programm bin ich begeistert: Der Rosenkranz wird (auf englisch) vorgebetet, merkt sich automatisch die Stelle, an der man aufgehört hat (sollte man mal nicht alles auf einmal beten können) und weiß sogar, an welchem Tag welcher Rosenkranz angesagt ist. Zusätzlich ist das Programm optisch hübsch gestaltet und man kann, wenn man möchte, auch die Texte mitlesen. Was man in der Praxis wohl allerdings weniger tun wird. Der Barmherzigkeits-Rosenkranz, der bereits in Text-Form enthalten ist, soll später auch als Audio nachgeliefert werden.

2. Bibel

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Es ist immer gut, eine Bibel in der Tasche zu haben. Dieses Bibel-Programm hat eine Suchfunktion eingebaut, mit der man schnell ein Wort oder einen Vers finden kann. Verse können auch kommentiert oder per Email verschickt werden. Eine große Anzahl von Bibelübersetzungen stehen im Programm zum Download bereit. Kommerziell geschützte Übersetzungen wie die gängige Einheitsübersetzung sind nicht enthalten.

3. iBreviary

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Das erste Programm des eifrigen Geek-Priesters Paolo Padrini. Das digitale Stundenbuch wurde offiziell vom Vatikan gelobt und scheint tatsächlich auch von einigen Priestern und Laien genutzt zu werden. Beim Programmstart kann man die Gebete und Lesungen des Tages herunterladen. Als Sprachen stehen zur Verfügung: Latein, Italienisch, Spanisch, Französisch und Englisch. Leider keine deutsche Version.

4. H2onews

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Der Vatikan wird richtig geeky. Nachdem man vor kurzem in die Welt von Twitter eingestiegen ist und die Pope2you-Seite gestartet hat, folgt nun der nächste IT-Coup aus Rom: offizielle Nachrichten aus der Kirche in Text, Audio und Video. Ebenfalls in mehreren Sprachen. Wirklich gelungenes App! Don Paolo Padrini scheint auch H2O-News mit programmiert zu haben. Online gibt es die H2O-News schon länger.

5. Catholic Calendar

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Ein liturgischer Kalender für das iPhone. Kostenlos.







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Meine Top 5 Podcasts

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Meinen iPod Touch möchte ich im Alltag nicht mehr missen. Nicht nur, weil dort all meine Kontakte, mein Kalender, mein Email- und mein Twitter-Programm sowie mein Newsreader jederzeit griffbereit sind, sondern auch, weil ich neben guter Musik sehr interessante Sendungen als Podcast hören bzw. anschauen kann. Damit ist z.B. die Zeit während dem Weg zur Arbeit und zurück sinnvoll genützt.

Ich möchte euch kurz meine 5 Lieblingspodcasts vorstellen. Die Links verweisen im Übrigen auf
iTunes, mit dem man die Sendungen downloaden und auf den iPod übertragen kann.

1. Was heute geschah (Audio)
Was geschah genau heute vor … Jahren? Ein Rückblick auf ein bestimmtes Ereignis in der Musikgeschichte. Kurz und interessant.

2. Zeitzeichen (Audio)
Ähnlich wie „Was heute geschah”, nur länger (eine knappe Viertelstunde) und aufwändiger produziert. Außerdem werden nicht nur Ereignisse aus der Musikgeschichte beleuchtet, sondern aus der Geschichte im allgemeinen.

3.
NDR Kultur - Klassik à la carte (Audio)
Gute Interviews mit interessanten Gesprächspartnern aus der Kulturszene. Leider ohne die Musik, die aus rechtlichen Gründen nicht im Podcast mit angeboten werden darf.

4.
Menschen hautnah (Video)
Eine Sendung fürs Herz. Menschen und ihre Schicksale werden einfühlsam portraitiert. Überschreitet für meinen Geschmack nie die Grenze zum Kitsch.

5.
3sat neues - Das Computermagazin (Video)
Als Techik-Interessierter gefällt mir dieser Podcast auch recht gut, wenngleich nicht alle Beiträge gleich interessant sind.

Bonus: SQPN (The Starquest Production Network)
Fr. Roderick Vonhögen ist ein Pionier im katholischen Podcasting. Auf ihn geht SQPN zurück, das eine ganze Palette an Podcasts anbietet. Ich habe seine Sendung „The Break“ abonniert, die sehr unterhaltsam ist, religiös jedoch nicht so sehr in die Tiefe geht. Das gehört allerdings zum Konzept der Sendung, damit die Zielgruppe besonders groß bleibt.


Ich hoffe, dass etwas Interessantes für euch dabei ist. Zusätzliche Empfehlungen können gerne in den Kommentaren weitergegeben werden!


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