Bibelleseplan 2010 und andere Pläne

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Als gläubiger Mensch ist einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr, täglich die Bibel zu lesen und meinen Alltag mehr durch das Wort Gottes prägen zu lassen. Ich gestehe, dass ich diesen Vorsatz allerdings auch schon in den letzten beiden Jahren hatte. Leider habe ich ihn nur während der ersten Wochen und Monate zum Jahresbeginn umgesetzt.

Den neuen Versuch will ich mit einem etwas kleineren Ziel angehen, um dieses Jahr nicht wieder an einem zu hoch gesteckten Ziel kläglich zu scheitern: anstatt der ganzen Bibel nehme ich mir heuer nur das Neue Testament vor.

Hast du einen ähnlichen Vorsatz für 2010 gefasst, kann dir die Seite
Bibelleseplan.ch gute Dienste leisten. Hier kann man individuelle Lesepläne zusammenstellen und sie u.a. als PDF ausdrucken oder sich Erinnerungen per Email zustellen lassen.

Ein zweiter Tipp ist die Seite von
YouVersion. Dort hat man gut 20 verschiedene Lesepläne zur Auswahl. Für Smartphone-Besitzer gibt es auch Mobilanwendungen wie z.B. das kostenlose iPhone-Programm Holy Bible.

Fürs weitere Studium der Bibel ist die Online-Bibel
Bibleserver.com mit zahlreichen Übersetzungen sehr zu empfehlen.

Eine paar andere persönliche Vorsätze und Ziele habe ich natürlich auch niedergeschrieben und bitte dich, verehrter Leser, um ein kleines Stoßgebet, dass davon auch manches gelingen möge. Unter anderem steht für mich die Aufnahme meines ersten Albums mit ausschließlich eigenen Werken an, ein Projekt, auf das ich mich sehr freue und von dem ich seit vielen Jahren träume.

Ich wünsche dir, lieber Leser meines Blogs, ein gesegnetes, gesundes und glückliches neues Jahr 2010! Möge es für uns alle unter dem Schutz unserer himmlischen Mutter Maria stehen und uns Jesus ein Stück weit näher bringen.

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Hl. Nikolaus von der Flüe


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Café & Gott

Genau so sieht mein Tagesanfang auch aus:



Danke, lieber
Vaticarsten, für dieses Video!


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Katholische iPhone-Programme

Für das iPhone bzw. den iPod Touch gibt es mittlerweile Tausende von Programmen. Darunter befinden auch ein paar katholische „Apps“, von denen ich euch die 5 schönsten vorstellen möchte. Die Links verweisen auf den App Store in iTunes.

1. Holy Rosary Audio

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Von diesem Programm bin ich begeistert: Der Rosenkranz wird (auf englisch) vorgebetet, merkt sich automatisch die Stelle, an der man aufgehört hat (sollte man mal nicht alles auf einmal beten können) und weiß sogar, an welchem Tag welcher Rosenkranz angesagt ist. Zusätzlich ist das Programm optisch hübsch gestaltet und man kann, wenn man möchte, auch die Texte mitlesen. Was man in der Praxis wohl allerdings weniger tun wird. Der Barmherzigkeits-Rosenkranz, der bereits in Text-Form enthalten ist, soll später auch als Audio nachgeliefert werden.

2. Bibel

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Es ist immer gut, eine Bibel in der Tasche zu haben. Dieses Bibel-Programm hat eine Suchfunktion eingebaut, mit der man schnell ein Wort oder einen Vers finden kann. Verse können auch kommentiert oder per Email verschickt werden. Eine große Anzahl von Bibelübersetzungen stehen im Programm zum Download bereit. Kommerziell geschützte Übersetzungen wie die gängige Einheitsübersetzung sind nicht enthalten.

3. iBreviary

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Das erste Programm des eifrigen Geek-Priesters Paolo Padrini. Das digitale Stundenbuch wurde offiziell vom Vatikan gelobt und scheint tatsächlich auch von einigen Priestern und Laien genutzt zu werden. Beim Programmstart kann man die Gebete und Lesungen des Tages herunterladen. Als Sprachen stehen zur Verfügung: Latein, Italienisch, Spanisch, Französisch und Englisch. Leider keine deutsche Version.

4. H2onews

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Der Vatikan wird richtig geeky. Nachdem man vor kurzem in die Welt von Twitter eingestiegen ist und die Pope2you-Seite gestartet hat, folgt nun der nächste IT-Coup aus Rom: offizielle Nachrichten aus der Kirche in Text, Audio und Video. Ebenfalls in mehreren Sprachen. Wirklich gelungenes App! Don Paolo Padrini scheint auch H2O-News mit programmiert zu haben. Online gibt es die H2O-News schon länger.

5. Catholic Calendar

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Ein liturgischer Kalender für das iPhone. Kostenlos.







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Twitter-Rekordversuch

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Zwischen dem 20. und dem 31. Mai (Pfingstsonntag) wollen die Macher von www.evangelisch.de die gesamte Bibel twittern. Einzelne Abschnitte sollen Twitter-gerecht auf maximal 140 Zeichen zusammengefasst werden. Auf so was muss man kommen…


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Nicht verzagen, Paulus fragen

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Betrachtung einer Kraftspritze aus dem Neuen Testament (ursprünglich erschienen auf www.amicididio.com)

In der Mitte des Römerbriefs ermutigt der heilige Paulus uns mit Worten, die in ihrer Kraft kaum zu übertreffen sind. Das 8. Kapitel spricht über die Erlösung, die den Getauften durch das Leiden und die Auferstehung Christi verheißen ist. Ein schlichter Satz fasst die Hoffnung auf diese Erlösung in grenzenlosem Vertrauen zusammen:

„Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt...“

Paulus sagt nicht: „Wir vermuten, wir hoffen, wir glauben...“, nein: „wir wissen“. Das bedeutet, dass jede Situation, wie ausweglos sie uns auch erscheinen mag, von Gott zum Guten gewendet wird. Wenn wir ihn lieben. Das „wichtigste und erste Gebot“ zu halten (vgl. Mt 22,38), nämlich Gott zu lieben „mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“ (Dtn 6,5), ist die Voraussetzung für diese Gewissheit. Durch das Halten der Gebote „wird es dir gut gehen“ (Dtn 6, 18). Und wenn wir Jesus lieben, werden wir auch seine Gebote halten (vgl. Joh 14,15).

Das klingt eigentlich recht leicht, ist aber freilich nicht immer so einfach im Alltag umzusetzen. Was kann ich tun?

Jesus, die Muttergottes und alle Heiligen laden uns unermüdlich zum Gebet ein. Im Gebet erhält Gottes Liebe Einzug in unsere Herzen und wir erlauben es Ihm, unsere Seele nach Seinem Willen heranzubilden. Die größte Gnade im Gebetsleben des Katholiken ist der Empfang des Leibes Christi in der Heiligen Messe. Unsere Liebe zu Gott wird größer mit jedem würdigen Empfang Seines Leibes, auch wenn wir es oft nicht merken oder sogar eher das Gegenteil in unserem Leben wahrzunehmen glauben. Paulus rät, wieder im 8. Kapitel seines Briefes an die Römer: „Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld.“

Treues und geduldiges Ausharren im Empfang der Sakramente sind der Schlüssel zur Erfüllung des Versprechens, das uns der heilige Paulus schenken möchte, dass nämlich Gott „alles zum Guten“ führen wird. Klingt realitätsfremd? Weit entfernt von den Problemen, die das Leben uns stellen kann? Nein. Wir müssen in der Tiefe ansetzen, wenn es um unser Seelenheil geht. Das geistliche Leben wird genährt vom Gebet, vom bedingungslosen Übergeben unseres Menschseins in die Hände Gottes. Dort, tief verborgen im Unsichtbaren passieren die wichtigen und großen Dinge, die Gott an uns tun will. Das Wort Gottes verwandelt uns.

Lernen wir Sätze wie jenen aus dem Römerbrief auswendig, damit sie unseren Glauben, unsere Hoffnung und unsere Liebe stärken. Bleiben wir treu in unserer Liebe zu Jesus, die sich im häufigen Empfang der heiligen Sakramente der Eucharistie und der Versöhnung kundtut. Dann werden wir, wenn die Dunkelheit uns wieder einmal zu erschlagen droht, voller Zuversicht mit dem heiligen Paulus ausrufen können:

„Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt“!


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