Gesellschaft

Kreuzfrei von Garmisch bis Venedig

Ich erlaube mir erneut, ein Gedicht meines lieben Bekannten Hans zu veröffentlichen:

Vision 2012 – Konsequenz des Schulkreuzurteils

Ich bin vom Bund der Freiheit des Geistes.
Mein Anliegen ist gerecht und kein dreistes.
Weiß, von Europas höchstem Gerichte gestützt,
Dass das Kreuz nur schadet, nichts nützt.

D'rum wiederhol' ich mein Postulat
Und frag', was das Kreuz auf der Zugspitz verloren hat?
Sein Anblick mich g'waltig stört,
Weshalb, statt vergoldet, es umgesägt g'hört.

Die Berge gehören nicht nur den Christen.
Lasst uns die Gipfel ausmisten,
Damit endlich Reinhold Messners Trumpfkarte sticht,
Wenn er sich gegen die Verkreuzelung der Alpen ausspricht.

Atheisten, hurra! Beaxtet hinauf auf die Bergeshöhn,
Wir wollen endlich kreuzfrei von Garmisch bis Venedig sehn.

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Nachsatz: Von Ludwig Thoma stammt der berühmte Satz, mit welchem er seine Kollegen aus dem Bereich der Jurisprudenz karrikierte:

„Assessor Karlchen war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande.“

9. November 2009, Dondl Hans

s.a. Wo früher hing das Kruzifix…


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Wo früher hing das Kruzifix…

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Hier der Tipp eines Bekannten von mir:

An die Stelle, wo vorher das Kreuz gehangen,
kann man dann das Gedicht aufhängen:


Wo früher hing das Kruzifix
Hängt jetzt halt nix.
Statt Glauben, Hoffnung, Liebe
Frönt man dem Freigeist und dem Lauf der Triebe.
Verkündet stolz, trotz größter Not:
Gott ist tot, Gott ist tot.
O Menschheit von Blindheit geschlagen,
Wirst viel, noch sehr viel des Leids ertragen.

Im Kreuz aber ist Heil,
Und das Kreuz, es wird siegen.
Die Selbstgerechten, Stolzen, Intellektuellen
Werden am Felsen, an Christus zerschellen.

Im Kreuz ist Heil und es wird siegen.
Herr, hilf mir, wie Du einst am Holze
Nicht zu richten, noch zu hassen,
Einzig zu lieben, zu lieben, zu lieben.

Hans Dondl


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Das Kreuz in meinem Klassenzimmer

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Das Kruzifix-Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs hat für reichlich Aufsehen gesorgt. Soweit ich weiß, gibt es in Luxemburg schon lange keine Kreuze mehr in Klassenzimmern. Zumindest in Musikschulen nicht. In meinem Klassenzimmer, in dem ich leidenschaftlich gern meine Schüler unterrichte, hängt allerdings ein schlichtes Kruzifix. Ich weiß, dass es nicht jedem gefällt, aber bisher hat niemand sich darüber beschwert.

Meine Klavierschüler und ihre Eltern dürfen es positiv sehen: wenn ich auf das Kreuz schaue (und das tue ich oft), werde ich an meine christlichen Grundwerte erinnert, und die sind auch beim Unterrichten, das einen großen Teil meiner Zeit ausfüllt, wichtig. Ich bekomme also bei jedem Blick aufs Kreuz einen neuen Motivationsschub, mich mit Hingabe meinen Schülern zu widmen und sie als ganze Menschen (nicht nur als „Schüler A, B, C“!) zu sehen. Ich weiß, Jesus ist da, auch im Klassenzimmer, und Er hilft mir, die richtigen Worte und das richtige Maß zu finden. Der Heiland segnet mich und meine Schüler. Folglich genießen meine Schüler dadurch einen besseren Unterricht, als wenn das Kreuz nicht dort hinge.

Das sind Gedanken, die vielleicht nicht jeder nachvollziehen kann, aber seid versichert: sie sind ernst gemeint - das Kreuz hat eine positive Ausstrahlung auf eine Schulklasse. Als Bürger eines christlichen Europas und eines christlichen Luxemburgs möchte ich weiterhin das Recht behalten, ein Kreuz in meinem Klassenzimmer zu haben. Sollte jemand sich daran stören, kann er es einfach wie den Kalender oder das Bild meiner Kinder an der Wand ignorieren.

Laut
Kruzifix-Umfrage auf „Die Presse.com“ scheint eine große Mehrheit eh für das Kreuz in Schulklassen zu sein. Wer sie noch nicht kennt, der mag die 12 Thesen für das Kreuz im öffentlichen Raum lesen (gefunden bei Europe4Christ):

1. Das Recht auf Religionsfreiheit kann nur seine Ausübung bedeuten – nicht die Freiheit von Konfrontation. Sinn der Religionsfreiheit ist es nicht, eine Gesellschaft zu schaffen, die religionsfrei ist.

2. Kreuze zu demontieren ist eine Verletzung auf derselben Ebene, wie es das Anbringen des Kreuzes für die Atheisten ist.

3.Die leere weiße Wand ist auch eine ideologische Aussage – vor allem dann, wenn sie vorher jahrhundertlang nicht leer war. Ein „wertneutraler“ Staat ist eine Fiktion, die oft propagandistisch benützt wird.

4. Ein angebliches Recht, nicht mit religiösen Inhalten konfrontiert zu werden, kann also nicht stärker sein als das Recht zur freien Religionsausübung.

5. Die Staaten, welche Europäische Menschenrechtskonvention unterzeichnet haben, verstanden unter dem „Recht auf Religionsfreiheit“ mit Sicherheit nicht eine „Freiheit von Religion“.

6. Juristen sprechen von der „slippery slope“ (Achtung Glatteis!): Wehret den Anfängen! Heute sind von dem Bildersturm Institutionen betroffen, morgen das Halsketterl außerhalb meiner Wohnung!

7. Statt religiöse Intoleranz zu bekämpfen, wird die Religion in Form ihrer Symbole bekämpft.

8. Man kann nicht politische Probleme bekämpfen, indem man die Religion bekämpft.

9. Antireligiöser Fundamentalismus macht sich zum Komplizen religiöser Fundamentalismen indem er sie durch Intoleranz provoziert.

10. Das Christentum drängt seiner Natur gemäß nach außen – es kann sich niemals als Privatsache abtun oder ins Ghetto sperren lassen!

11. Die betroffene Bevölkerung möchte mehrheitlich die Kreuze behalten! Es ist auch demokratiepolitisch problematisch, Einzelinteressen so eklatant den Vorrang einzuräumen.

12. Das Kreuz ist das Logo Europas. Es ist ein religiöses Symbol, aber doch wesentlich mehr als das.



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Abtreibung und Holocaust II

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Hier geht's zu Abtreibung und Holocaust I

Zunächst eine Zusammenfassung der Ereignisse um die Holocaust-Abtreibungs-Diskussion, weil wahrscheinlich die Leser, die nicht aus Österreich stammen, nicht wissen, was genau der Auslöser dafür gewesen ist:

Am 3. September fand in Wien die Ehrung einer Abtreibungsklinik (s.a.
Abtreibung ist keine Ehrensache) durch den Wiener Bürgermeister Häupl statt. Einer der selten gewordenen katholischen Politiker nahm Stellung dazu. Laut news.at (wo natürlich nicht objektiv berichtet wird) sagte Ewald Stadler:

„Ich war immer ein Gegner der Abtreibung. Das ist auch nach unserer Rechtsordnung eine Tötungshandlung. Wer Lehren aus der Geschichte gezogen hat, kann nicht wie der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl heuchlerisch diejenigen ehren, die für die Massentötungen verantwortlich sind. (…) Ich halte es mit Bischof Andreas Laun, der gemeint hat, moralisch führen die gleichen Gleise zur Abtreibung und in die Vernichtungslager der Nazis.“

Frauenministerin Heinisch-Hosek zeigte sich daraufhin
äußerst empört und kündigte umgehend eine rechtliche Prüfung des Vergleichs an. Dr. Jakob Cornides, der meiner Meinung nach sofort die Hypokrisie der Ministerin durchschaut hat, schrieb einen offenen Brief an die Ministerin, der auf Twitter die Runde machte.

Und wie sollte es anders kommen? Etwas weniger heftig als die Ministerin, aber immer noch heftig, wurde protestiert. So ein Vergleich sei inakzeptabel. Da sind sich viele (katholische) Blogger einig.

Bitteschön! Man beachte einmal den Kontext des Ganzen: In Wien wird wieder mal ein riesiger Schritt in Richtung Verharmlosung der Abtreibung gemacht, und ein Politiker zieht einen Vergleich, der seit Papst Johannes Paul II. immer wieder mehr oder weniger drastisch fällt, eben weil die Abtreibung als etwas Normales und Gerechtfertigtes angesehen wird und die Macht der Medien dazu genutzt wird, lobbymäßig gegen Abtreibungsgegner vorzugehen, während das ungeheuerliche Ausmaß des Unrechts, das durch die Abtreibung weltweit passiert, total unter den Tisch gekehrt wird. Wir erleben zurzeit eine pervertierte Umkehrung der Werte. Das Morden unschuldiger Kinder wird mit dem Recht auf Selbstbestimmung gerechtfertigt und immer unantastbarer als geltendes Recht in der Gesellschaft verankert.

Wieso vergleichen manche Abtreibungsgegner die Ermordung von Millionen Babys mit der Ermordung von Millionen Juden? Man könnte die Abtreibung auch mit dem Genozid in Ruanda vergleichen oder mit anderen Völkermorden, wo es um die Abschlachtung von Menschen in Millionenhöhe geht. Nur leider sind andere Genozide nicht in solchem Maße im Bewusstsein der Menschen präsent wie der Holocaust. Beim Thema Holocaust weiß jeder - und das ist gut so -, dass ein grässliches Verbrechen an der Menschheit begangen wurde, das sich nie wieder wiederholen darf. Bei der Abtreibung, durch die ein eben so ein himmelschreiendes Unrecht passiert, ist dieses Bewusstsein jedoch überhaupt nicht vorhanden. Im Gegenteil: durch die erfolgreichen Bemühungen der „Freedom-of-choice“-Ideologen, die überaus mächtig sind in unserer Welt, wird der Mord an Babys gesellschaftsfähig gemacht und jede leise Kritik daran mit der Androhung juristischer Verfolgung und öffentlicher Verleumdung gestraft. Wenn das keine perverse Rechtslage ist, in der wir uns befinden und immer tiefer einsinken werden!

Ist es nicht absolut heuchlerisch, wenn nach solch einem Interview, wie dem mit Ewald Stadler, massenweise Politiker in solch einem arroganten Tonfall intervenieren, wie es beispielsweise Familienministerin Heinisch-Hosek tut? Meint sie tatsächlich, Herr Stadler oder alle anderen Abtreibungsgegnern würden sich nicht um die Grausamkeit des Holocaust scheren? Wem will sie was beweisen? Wie mitfühlend sie mit den Opfern des II. Weltkrieges ist? Welch gutes Herz sie hat?

Ein anderes (weit größeres) mediales Ereignis, das Medien und Politiker Anfang diesen Jahres ebenfalls instrumentalisiert haben, um sich in abstoßend heuchlerischer Weise als die großen Humanisten darzustellen, waren die
Aussagen Papst Benedikts zum Thema Verhütung anlässlich seiner Afrika-Reise. Damals wie heute ärgert mich die verlogene Reaktion so vieler öffentlicher wie nicht öffentlicher Personen, die mit erhobener Brust und Nase demonstrieren wollten, wie wichtig ihnen das Wohl der Afrikaner sei.

Wer schert sich um die jährlich 45.000.000 abgetriebener, verstümmelter, auseinander gerissener, getöteter Kinder und um die Mütter, die ein Leben lang mit den psychischen Folgen ihrer Entscheidung leben müssen? Wo bleibt da das Mitgefühl der Leute, die ihre pseudo-philanthropische Ader so sehr zu Schau stellen meinen zu müssen? Was ist eigentlich euer Problem? Geht es euch wirklich um die Opfer des Holocaust?


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Abtreibung und Holocaust I

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Bereits Papst Johannes Paul II. verglich den Holocaust mit der Abtreibung. Natürlich ist es Blödsinn, ihm oder anderen damit zu unterstellen, er würde die abtreibenden Mütter mit den Massenmördern von Auschwitz gleichsetzen oder den Genozid an den Juden verharmlosen. Die „Vernichtung“ von Menschenleben habe „nach dem Sturz der nationalsozialistischen und kommunistischen Regime“ (…) „de facto aufgehört. (…) Was jedoch fortdauert, ist die legale Vernichtung gezeugter, aber noch ungeborener menschlicher Wesen. Und diesmal handelt es sich um eine Vernichtung, die sogar von demokratisch gewählten Parlamenten beschlossen ist, in denen man sich auf den zivilen Fortschritt der Gesellschaften und der gesamten Menschheit beruft“.

Dass Nicht-Katholiken bei diesem Vergleich sofort lauthals protestieren müssen, ist nachvollziehbar. Der Mensch hat irgendwo einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Der ist nur leider manchmal etwas verwirrt. Vielleicht wie ein Kompass, der zu nah an einem Magneten liegt. Dass aber auch Katholiken immer wieder
sofort auf den Plan springen, um ganz schnell klarzustellen, dass Holocaust und Abtreibung auf keinen Fall zu vergleichen seien und beschwichtigend darauf hinweisen, wie unsagbar furchtbar der Holocaust ja sei, finde ich mehr als traurig, um es gelinde auszudrücken. Keine Frage, natürlich ist er das! Hat jemand etwas anderes gesagt?! Der Mord an den Juden ist so fürchterlich, dass Worte gar nicht ausreichen, um diese Hölle zu beschreiben.

Wieso ich die Beschwichtigungen ärgerlich finde? Weil man dadurch im gleichen Atemzug den Mord an Millionen und Abermillionen von ungeborenen Kindern wieder verharmlost, und dagegen wird nicht gemault. Man bringt sich schnell durch „political correctness“ in Sicherheit, will ja schließlich nicht der Verharmlosung des Judenmordes bezichtigt werden. Auch die Mütter werden in Schutz genommen, schließlich macht keine Mutter, nein, keine der etwa 45.000.000, in Worten
fünfundvierzig Millionen Müttern jährlich „so etwas leichtfertig“.

Nein, das machen sie sicher nicht. Ich behaupte es auch nicht. Die meisten von ihnen wissen es nicht besser, schließlich werden kaum Alternativen angeboten, und mit einer Abtreibung lässt sich mehr Geld verdienen als mit einer lebensbejahenden Unterstützung der Mutter bis zur Geburt und darüber hinaus. Was ich aber behaupte, ist dass unsere Politiker die Abtreibung maßlos verharmlosen, dass eine ganze Menge an Ärzten und an „familienfördernden Institutionen“ (welch eine Perversion, sich als solche zu verkaufen, wenn man Frauen in die Abtreibungskliniken führt!) unbehelligt zum „Schwangerschaftsabbruch“ raten, dass unsere Medien absolut einseitige Darstellungen abliefern, die das Töten von Embryonen gutheißen und den Widerstand dagegen verteufeln.

Ich las vor einigen Tagen in den luxemburgischen Nachrichten
die kommentarlose Verkündigung, dass eine neue Pille, die diesen Monat auf den Markt kommt, bis zu 5 Tage nach der Zeugung „wirken“ kann. Würde ein Wirkstoff angepriesen werden, der z.B. überflüssige Katzenbabys innerhalb von Sekunden sterben lassen würde - die Firma des Giftes könnte sich auf ordentliche Protestaktionen aus der Bevölkerung gefasst machen. Die Hersteller dieser neuen „Medizin“ hingegen werden ohne spürbaren Widerstand mächtig viel Kohle mit ihrem Geschäft machen.

Beim Morden von - aus welchen Gründen auch immer - unerwünschten Babys ist ein solches Gerechtigkeitsgefühl schlichtweg nicht vorhanden. Vielleicht liegt es daran, dass das Baby noch so winzig ist und noch kein Menschenherz in dem Maß bezaubern konnte, wie es eben nur ein tatsächlich geborenes Baby vermag. Man meint, dass es sich wahrscheinlich doch eher noch um eine gefühl- und leblose Zellmasse handeln muss, die nicht soviel Lebensberechtigung hat wie ein bereits geborener Mensch, wenn sie überhaupt eine haben sollte.

Die Embryoverstümmelungsverteidiger kommen natürlich auch immer mit dem schrecklichen Vergewaltigungsbeispiel, oder manchmal auch mit der schlimmen Behinderung oder den Risiken für die Mutter, bei der es
um Leben und Tod geht. Wer sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, weiß freilich, dass diese Fälle nur einen äußerst geringen Prozentsatz der Abtreibungen ausmachen. Womit ich auch nicht sage, dass sie dann legitim sind. Das kann man wahrscheinlich nur in ganz wenigen extremen Fällen behaupten. Wenn man anstatt von 45 Millionen von 4.500 Abtreibungen pro Jahr sprechen würde, wären wir in einer völlig anderen Situation, die sicher auch christliche Lebensschützer vollkommen anders bewerten würden. Unsere Gesellschaft ist in puncto Lebensschutz jedoch derart missorientiert, dass das Wort der „Kultur des Todes“ objektiv betrachtet sehr leicht nachzuvollziehen ist.

Stelle dir bitte folgendes einmal vor: eine Frau wird brutal vergewaltigt und dabei wird ein Menschenkind gezeugt. Es entsteht ein Kind im Bauch der Frau. Es wurde nicht gefragt, ist jetzt aber da. Stelle dir vor,
du bist dieses Kind. Du kommst also unter schrecklichen Umständen in den Bauch deiner Mutter, die verständlicherweise große Schwierigkeiten damit hat, dich als ihr Kind anzunehmen. Sagt dein Gefühl jetzt: „Ok, was der Mammi da passiert ist, ist grausam. Ich habe kein Problem damit, dass niemand mich will, tötet mich ruhig.“ Klar, kein Embryo wird so denken, aber eine natürliche, instinktive Gefühlsveranlagung wird vorhanden sein, und die sagt unmissverständlich: „Ich will leben. Ich will geliebt werden.“ Und dieses Recht - zu leben und geliebt zu werden - sollte jedes Kind, egal in welchem Zustand seiner Entwicklung, haben!

Hast du selbst Kinder? Dann stelle dir vor, dieses Kindlein, das du vielleicht gerade in sein Bettchen gelegt hast, wäre abgetrieben worden, man hätte ihm nie die Möglichkeit gegeben, zu leben und die Welt durch sein Dasein zu bereichern.

Das Problem sind nur bedingt die Mütter oder die verantwortlichen Ärzte oder die Politiker, es ist vielmehr ein gesellschaftliches Problem auf breiter Ebene. Unsere „zivilisierte“ Welt hat andere Prioritäten als das Fördern eines Bewusstseins für das Leben. Es müsste in so vielen Bereichen umgedacht und umdisponiert werden. Es müssten ganz andere Lösungsansätze her. Der Wert der Familie müsste mehr denn je unterstrichen werden. Am besten nicht von x-mal geschiedenen Familienministerinnen. Schwangere Frauen müssten unbedingt dahingehend unterstützt werden, dass sie ihre Kinder zur Welt bringen. Finanziell, emotional, spirituell. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man Abtreibungen verhindern könnte und damit auch das untrennbar daran gekoppelte
Post Abortion Syndrom.

Nicht umsonst setzt die katholische Kirche sich so bedingungslos für die Familie ein, denn letztendlich sind es nur intakte Familien (die so wahnsinnig selten sind!), die unsere Gesellschaft langfristig wirklich zu einer „Kultur des Lebens“ gedeihen lassen können. Wer eine Familie hat, in der man sich liebt und respektiert, und vielleicht sogar zusammen betet, wird vielleicht ahnen, was ich damit meine.

In der Bibel heißt es:
„Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.“ (Deut 30,19) Dieses Bewusstsein muss gelehrt und weitergegeben werden. Zur Not auch mit dem drastischen, aber nicht ganz abwegigen Vergleich mit dem Holocaust. Der Brief, der die Diskussion auf Twitter und auf manchen Blogs angezettelt hat, darf nicht falsch verstanden werden. Ich kenne den Verfasser nicht und wäre selbst nicht auf die Idee gekommen, einen solchen Brief zu schreiben. Sein Anliegen kann ich jedoch ohne weiteres verstehen. Wer beim Vergleich von Abtreibung und Holocaust gleich auf die Barrikaden geht, sollte auch darauf hingewiesen werden dürfen, wieso dieser Vergleich manchen Menschen, wie z.B. Papst Johannes Paul II., angebracht scheint.

Abtreibung und Holocaust II


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Abtreibung ist keine Ehrensache

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Abtreibung ist keine Ehrensache. Hunderte Lebensschützer demonstrierten friedlich gegen die Ehrung der Abtreibungsinstitution „pro:woman“ im Wiener Rathaus


Aus dem Newsletter von Jugend für das Leben

Wien (04.09.2009, JfdL-md). Die von der Stadt Wien initiierte Ehrung der Abtreibungseinrichtung „
pro:woman“ bescherte dem Wiener Bürgermeister nicht nur hunderte Protestbriefe, sondern auch hunderte Demonstranten vor dem Rathaus. Gestern, am Tag der Ehrung (Donnerstag, den 3. September) gingen knapp vierhundert Lebensschützer auf die Straße (s. Bericht auf kath.net und Eindrücke auf Gloria.tv) und protestierten gegen die Veranstaltung im Rathauskeller. Organisiert wurde die Kundgebung, an der Jugend für das Leben als Teilnehmer mitwirkte, von der Plattform Gesellschaftsverantwortung.

„pro:woman verdient keine Ehrung, sondern die Schließung“
Margret Parzmair, Pressesprecherin von Jugend für das Leben, betont, dass Abtreibung keine ausreichende Antwort auf die Lebensprobleme schwangerer Frauen in Not sei: „Die finanziellen Nöte, die Einsamkeit und die vielen Sorgen dieser armen Frauen werden von Abtreibern übergangen und nicht ernst genommen, weil Einrichtungen wie „ pro:woman “ damit Geschäfte machen wollen. Ich als Frau empfinde es als eine Gemeinheit, dass Abtreiber die Notlagen schwangerer Frauen ausnutzen.“ So begründet Parzmair auch ihr Unverständnis gegenüber den Gegendemonstranten: „In der Gedankenwelt der Sozialisten und der Grünen haben Kinder offenbar keinen Platz.“

„Unrecht muss gerecht bestraft werden“
Parzmair erklärte in ihrer Ansprache vor den Demonstranten, dass Abtreiber nicht belohnt gehören, sondern bestraft. „Ungeborene Kinder und schwangere Frauen müssen vor den Abtreibern wirksam geschützt werden. Das geht nur, wenn Abtreiber gerecht bestraft werden.“ So wie die Bestrafung von Diebstahl das Eigentum schütze, so schütze auch die Bestrafung der Abtreibung das Leben, erläutert Parzmair ihren Standpunkt.

Falsche Vorstellung von Selbstbestimmung
Das Selbstbestimmungsrecht, mit dem Ideologen das Unrecht Abtreibung gerne rechtfertigen würden, bestehe in Wahrheit darin, „zwischen Möglichkeiten wie der Adoption, der Pflegefamilie und finanzieller Unterstützung zum Selber Aufziehen der Kinder frei zu wählen.“ Die Pressesprecherin des Jugendvereins schließlich: „Es gibt kein Recht, über das Leben anderer zu bestimmen. Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Lest bitte auch, was Weihbischof Laun zu dieser „Ehrung“ zu sagen hat!


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Herzlichen Glückwunsch, Jugend für das Leben!

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Am Mittwoch, den 24. Juni 2009, erhielt „Jugend für das Leben“ - die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiern - den Stiftungspreis 2009 der deutschen „Stiftung Ja zum Leben“. Johanna Gräfin von Westphalen, Stifterin der „Stiftung Ja zum Leben“, übergab den Jugendlichen im Rahmen eines Festaktes im Künstlerhaus in München die Preisurkunde mit den Worten „Ich bewundere euren Mut.“

Der Salzburger
Weihbischof Dr. Andreas Laun, ein unermüdlicher Kämpfer für den Lebensschutz, begann seine Festrede mit den Worten: „Geistliche haben aufgrund des Zölibats keine Kinder. Aber ich liebe Euch, wie wenn ihr meine eigenen Kinder wärt.“ Laun würdigte die Lebensschutzarbeit der Jugend für das Leben, insbesondere ging er auf die Pro Life Märsche und die Lichterketten ein: „Bei den Pro Life Märschen bin ich gerne mitgegangen.“ Weihbischof Laun hat immer wieder die Jugendlichen bei ihren Märschen durch Österreich, die unter dem Motto „Wie weit würdest Du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“ fast jährlich statt fanden und finden, begleitet und den Rücken gestärkt. Auch bei den Lichterketten hat Laun regelmäßig teilgenommen, hierbei halten die Jugendlichen immer mit Kerzen und Fackeln Mahnwache und erheben das Wort für das Lebensrecht der Ungeborenen. Laun habe diese Veranstaltungen gerne unterstützt.

Ich möchte „Jugend für das Leben“ ganz herzlich für den Preis der „Stiftung Ja zum Leben“ gratulieren und ihnen Gottes Segen für ihr weiteres Engagement wünschen. Es ist toll, dass es euch gibt!

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Nachtrag: In der neuen „Life Times“, der Zeitschrift des Vereins, habe ich gelesen, dass die SPÖ Jugend für das Leben verklagt, „weil der Jugendverein im Landtagswahlkampf die Landeshauptfrau für ihre Weisung zur Errichtung einer Abtreibungsstation kritisierte.“ Desweiteren bitten „Jugend für das Leben“ um finanzielle Unterstützung, u.a. aus aktuellem Anlass zur Begleichung der erforderlichen Anwaltskosten.

[Link zum Artikel von „Jugend für das Leben“]


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Für ein christliches Europa

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Wie im Beitrag Kommentare bereits erwähnt, gab es hier zwei Einträge, die manche Besucher meines Blogs dazu veranlasst haben, ungerechtfertigte und vom Tonfall her sichtlich daneben liegende Kommentare zu hinterlassen.

Der erste Beitrag war ein YouTube-Video über die muslimische Immigration nach Europa und über das Wachstum des Islam weltweit. Da ich die Zahlen nicht überprüfen kann und mein Blog auch nicht der Ort sein soll, um diese Entwicklung über die Maßen zu thematisieren, distanziere ich mich von jenem Video, wenngleich ich der Meinung bin, dass ein Körnchen Wahrheit darin enthalten ist. Der Interessierte wird mit etwas Googeln ausreichend Fakten zum Thema finden.

In einem Kommentar zu diesem Video wurde ich darum gebeten, näher Stellung dazu zu beziehen, was ich auch getan habe. Daraufhin reagierten anonyme Gäste wieder mit bösartigen Kommentaren, weshalb ich wie gesagt beide Einträge aus dem Netz genommen habe.

Nach ein paar Tagen Bedenkzeit und einigen Rückmeldungen übers
Kontakt-Formular habe ich entschieden, meine Antwort auf den Kommentar in leicht veränderter Form hier wieder öffentlich zu machen, in der Hoffnung, dass jeder Leser sich ein wenig bemüht, die Kernaussage zu verstehen und ebenso zu respektieren, auch wenn er/sie anderer Meinung ist. Ich verweise deshalb auch noch einmal explizit auf meinen vorherigen Blogpost „Lord, grant us peace“ und auf die Sätze des Papstes, die ich dort bereits zitiert habe. Sie sollen eine Basis für den gegenseitigen Respekt bilden, der so unendlich wichtig ist:

„Der Verschiedenheit der Religionen wirft man gerne die Schuld an Hass und Zwietracht in der Welt vor. Die Gegner der Religion wollen nicht nur ihre Stimme zum Schweigen bringen, sondern sie durch ihre eigene ersetzen. Umso mehr bedarf es der Gläubigen, die ihren Prinzipien und Überzeugungen wahrhaft entsprechen. Zwar lässt sich nicht bestreiten, dass Widersprüche entstehen können aus Spannungen und Spaltungen zwischen Anhängern verschiedener religiöser Traditionen. Doch bildet die ideologische Manipulation der Religion zu politischen Zwecken den wahren Anlass für Rivalitäten und Gewalt. - Ihrer wahren Natur nach bildet Religion Einheit und Harmonie als Ausdruck ihrer Gemeinschaft zwischen den Menschen untereinander und mit Gott. Darum gilt keineswegs: ,Je weniger Religion in einer Gesellschaft, desto besser!' Dem Menschen als Geschöpf Gottes ist es aufgetragen, in schöpferischer Vernunft und im Rahmen von Glaube und Wahrheit das großartige Potenzial menschlicher Vernunft auszuschöpfen. (...) Dazu bedarf es der Freiheit der Religion.“




Es gibt einen drastischen Glaubensschwund in unserem europäischen Kulturkreis. Nur noch verhältnismäßig wenig Katholiken sind wirklich praktizierende Katholiken. Man traut sich als Christ kaum mehr, seine Glaubensüberzeugung öffentlich zu bekunden - aus Angst vor den Konsequenzen. Die schleichende Glaubensverdrängung, die den Glauben des Einzelnen als „Privatsache” abstempelt, hat bereits dazu geführt, dass man diese irrige Auffassung von Religion gemeinhin akzeptiert. Religion war und wird jedoch nie Privatsache sein können.

Interessanterweise nimmt der Islam, wo der Glaube keine Privatsache ist und man keine Angst hat, zu seinem Glauben zu stehen, hier eine Sonderstellung ein. Die feste Überzeugung der Muslime hat nämlich Folgen in der öffentlichen Wahrnehmung: wenn z.B. eine muslimische Frau - wegen ihrem Glauben - einen Schleier trägt, stört sich niemand daran, wenn ein Moslem mit seiner Tasbih (Gebetskette) durch die Stadt läuft, auch nicht. Man hat auch irgendwie immer vollstes Verständnis, wenn ein Moslem seine Gebetszeiten oder den Ramadan einhalten möchte. Wir haben uns schlicht und ergreifend daran gewöhnt, dass Muslime „halt so sind“ - weil sie ein überzeugtes Zeugnis ihres Glaubens nach außen vermitteln. Und das respektiert man eben.

Christen, die ihren Glauben in der Öffentlichkeit bezeugen - und sei es nur durch kleine Gesten wie ein Kreuzzeichen vor dem Mittagessen im Restaurant, das Beten des Rosenkranzes auf offener Straße, oder das Aufhängen eines Kruzifixes im Klassenzimmer - fallen auf, und das wesentlich mehr als Moslems, die ihren Glauben praktizieren. Oft ist es sogar mehr als auffallen: sie stoßen an, werden als Provokation oder gar als öffentliches Ärgernis empfunden.

Der Katholizismus wird immer mehr aus der Öffentlichkeit verdrängt. Das liegt letzten Endes jedoch weder an den Muslimen noch an den Atheisten, die sich so stark gegen die christliche Religion machen. Das liegt an uns Christen, die wir unsere Wurzeln vergessen, verleugnen und immer mehr verdampfen lassen.

Während das immer größer werdende Lager der Kirchengegner auf Papst und Kirche einschlägt und die Medien stets eine mehr oder minder negative Assoziation mit allem Kirchlichen im öffentlichen Bewusstsein prägen, treibt der Prozess der Islamisierung unserer Gesellschaft schleichend voran.

Die Gefahr, die dieses Video zum Ausdruck bringt, besteht eben darin, dass die explizit christliche Kultur immer mehr untergraben wird und der Islam sich gleichzeitig tatsächlich immer stärker ausbreitet und Europa mit seinem Gedankengut durchzieht. Wer gleichgültig gegenüber Religionen ist, wird sich daran vielleicht wenig stören. Wem aber sein christlicher Glaube heilig und schützenswert ist, kann die Augen vor dieser Realität nicht verschließen. Das hat nichts mit „Islamophobie” zu tun, sondern mit der Pflicht unserer Generation, uns für ein christliches Europa einzusetzen.

Es ist ebenso unsere Pflicht, jeden Menschen, unabhängig von seiner religiösen Herkunft zu respektieren. Das wird jeder aufrichtige Christ hoffentlich auch so leben. Nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern aus einem immanenten Gefühl der Nächstenliebe heraus. Aber es muss gleichzeitig möglich sein, in tiefem gegenseitigem Respekt auch klar zu seinen Wurzeln und zu seinen Glaubensüberzeugungen zu stehen. Für diese Haltung gibt der Heilige Vater genau in diesen Tagen während seiner Reise durch den Nahen Osten ein vorbildliches Beispiel ab. Der tiefe Respekt vor dem Glauben des anderen schließt den Anspruch der katholischen Kirche auf die Wahrheit nicht aus. Und gerade das ist vielen Menschen ein Dorn im Auge, man will nicht akzeptieren, dass die Christenheit für sich beansprucht, den einzigen, eingeboren Sohn Gottes als Gott zu haben. Buddha, Mohammed und andere Religionsstifter stehen nun mal nicht auf einer Stufe mit Jesus Christus, dem wahren Sohn Gottes.
Wir dürfen keine Angst vor diesem Bekenntnis haben.

Wir Christen respektieren, wenn jemand ein anderes Bekenntnis vertritt. Schön wäre es, wenn auch Nicht-Christen der christlichen Konfession genau den gleichen Respekt entgegenbringen würden. Dann sähe unsere Welt schon wesentlich friedvoller aus.


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Zum Muttertag

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“A mother is she who can take the place of all others but whose place no one else can take.” - Cardinal Mermillod

Übersetzung: „Eine Mutter kann den Platz aller einnehmen, doch ihr Platz kann von niemandem eingenommen werden.“

Allen Müttern Gottes reichen Segen zum Muttertag!


[via
Fallible Blogma]


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Danse macabre in Luxemburg

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Der Einwand des Bischofs war umsonst, der mutige Widerstand unseres Großherzogs hat nichts gebracht, die 16 Ärzte, die ihre Kollegen jetzt dazu aufrufen, eine Petition gegen das Sterbehilfe-Gesetz zu unterzeichnen, werden in ihren Bemühungen leider auch erfolglos bleiben.

Die verblendeten Befürworter des legalen Mordens sind stark, aggressiv, charismatisch und überzeugt davon, sich für das Richtige einzusetzen. Das überzeugt diejenigen, deren Seelenkompass nicht fest auf Christus ausgerichtet ist. Man schließt sich blindlings der Meinung der Todeskämpfer an, glaubt ihren heuchlerischen Argumenten und meint, selbst aus Überzeugung für dieses „Recht auf Selbstbestimmung“ zu sein. Was können da die paar übrig gebliebenen Katholiken noch ausrichten?

Manchmal schäme ich mich dafür ein Luxemburger zu sein… Es gab Zeiten, da bedeutete „Luxemburger“ noch „Marienkind“. Ich hoffe, dass die Trösterin der Betrübten unsere Weihe an sie nicht vergisst, bete dass ihr das Unmöglich gelingt: die Vorreiter der Todesbewegung zu bekehren, ihre Herzen für Jesus zu gewinnen.


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