Über die Mundkommunion

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Ab und zu fallen einem kleine Juwelen der katholischen Literatur in die Hände, die später einen Ehrenplatz im Bücherregal bekommen. Eine solche Perle sind die „Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die heilige Kommunion“: „Dominus Est - Es ist der Herr “ von Athanasius Schneider, die ich heute gelesen habe. Viele Menschen scheinen eine Sehnsucht nach der Kommunion „cum amore ac timor! (mit Liebe und Ehrfurcht!)“ zu haben: wie man der Seite des Verlags entnehmen kann, ist das Buch nach kurzer Zeit bereits in der dritten Auflage erschienen.

Leider hat man es als bekennender „Mund-Kommunizierender“ nicht immer leicht. Es ist schwer geworden, sich als einziger in einer Kirche zum Kommunionempfang hinzuknien, wo alle stehend die Handkommunion empfangen. Früher ging’s nicht anders: man hat auf der Kommunionbank nebeneinander kommuniziert ohne gleich verständnislosen Blicken ausgesetzt zu sein und Gegenstand des Klatschs zu werden. Das ist heute leider nicht mehr so.

Immer wieder höre ich auch, dass sogar Priester abfällig über Gläubige reden, die den Leib Christi in Form der Mundkommunion empfangen möchten, ja manche Geistliche würden sich wünschen, diese Gläubige nicht mehr in ihrer Kirche zu sehen. Ich erinnere mich, wie mir vor Jahren ein Priester beim Österreichischen Ordenstag (!) glatt die kniende Mundkommunion verweigern wollte. „Stehns auf! Wir sind schließlich erlöste Christen“, maulte er mich an und spendete mir dann doch widerwillig die heilige Kommunion.

Vielleicht könnte die unvoreingenommene Lektüre dieses wertvollen Büchleins vielen Christen helfen, ihre Vorurteile abzubauen und sich der uralten und von den Heiligen gut begründeten Tradition der Mundkommunion zu öffnen. Wenn Kardinal Arinze betont, dass er „das ganze Buch mit großer Freude gelesen“ habe und Erzbischof Malcolm Ranjith, Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, das Vorwort zu Bischof Schneiders Schrift beisteuert, wenn der Papst die Kommunionbank bei den großen Papstmessen wieder einführt - sind all dies nicht Hinweise, die wir als Christen ernst zu nehmen haben?

Ich möchte ein paar Abschnitte aus dem Vorwort von Erzbischof Ranjith zitieren, die das Problem der mangelnden Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten verdeutlichen:

„Gemäß der Tradition ist es klar, dass es konsequent und unerlässlich geworden ist, Gesten und Haltungen des Leibes und des Geistes anzunehmen, die das Schweigen, die innere Sammlung, die demütige Annahme unserer Armseligkeit erleichtern vor der unendlichen Größe und Heiligkeit desjenigen, der uns in den eucharistischen Gestalten entgegen kommt. Die beste Art, unseren Sinn für die Ehrfurcht dem eucharistischen Herrn gegenüber auszudrücken, besteht darin, dem Beispiel des Apostels Petrus zu folgen, der sich vor dem Herrn auf die Knie warf und ausrief: „Herr, geh weg von mir, denn ich bin ein Sünder!“ wie das Evangelium uns berichtet. (Lk 5,8)

Nun aber bemerkt man in einigen Kirchen, dass diese Praxis immer mehr verschwindet und die Verantwortlichen nicht nur die Gläubigen nötigen, die hl. Kommunion stehend zu empfangen, sondern sie haben sogar alle Kniebänke entfernt und zwingen so ihre Gläubigen zu sitzen oder zu stehen, sogar während der Erhebung der eucharistischen Gestalten, die zur Anbetung gezeigt werden.
[Siehe zu diesem Phänomen auch meinen Eintrag Happy Birthday, lieber Bischof] Es ist seltsam, dass eine solche Maßnahme in den Diözesen von den Verantwortlichen der Liturgie verfügt wurde oder in den Kirchen von den Pfarrern, ohne auch nur im Geringsten die Gläubigen zu befragen, wo man doch heute mehr denn je in gewissen Kreisen von Demokratie in der Kirche spricht. Gleichzeitig muss man zugeben, dass dies eine Praxis ist, die missbräuchlich und in aller Eile in einigen Gebieten der Kirche sofort nach dem Konzil eingeführt wurde; auf diese Weise veränderte man die vorausgegangene, jahrhundertealte Praxis und die neue Praxis wurde zur Regel für die ganze Kirche. Man rechtfertigte diesen Wandel, indem man sagte, dies entspräche besser dem Evangelium und der alten Praxis der Kirche. Es ist wahr: was man auf die Zunge empfängt, kann man auch auf die Hand empfangen, da dieser Körperteil von gleicher Würde ist. Um diese Praxis zu rechtfertigen, verweisen einige auf die Worte Jesu: „Nimm und iss“ (Mk 14,22; Mt 26,26).

Was auch immer die Gründe sein mögen, diese Praxis zu rechtfertigen, wir können nicht die Augen verschließen vor dem, was auf Weltebene geschieht, wo diese Praxis durchgeführt wird. Diese Geste trägt zu einer schrittweisen zunehmenden Schwächung der Haltung der Ehrfurcht den heiligen eucharistischen Gestalten gegenüber bei. Die vorausgehende Praxis bewahrte besser den Sinn für die Ehrfurcht. Dagegen haben sich ein alarmierender Mangel an Sammlung und ein Geist allgemeiner Unaufmerksamkeit eingeschlichen. Man sieht heute oft Kommunizierende, die an ihre Plätze zurückkehren, so als wäre nichts Außergewöhnliches geschehen. Am meisten zerstreut sind die Kinder und Jugendlichen. In vielen Fällen kann man den Geist der Ernsthaftigkeit und des inneren Schweigens nicht erkennen, der die Gegenwart Gottes in der Seele anzeigen müsste.“

Es gibt von vielen Seiten Bemühungen, Katholiken wieder näher an die Geheimnisse der heiligen Liturgie heranzuführen. Beten wir in diesen Tagen besonders zum Heiligen Geist, dass Er unsere Herzen erfülle und das Herz Seiner Gläubigen mit Seiner Liebe entzünde.

Mögen wir die „flammende Ermahnung“ Johannes Pauls II. verstehen, die er der Kirche in seiner letzten Enzyklika „
Ecclesia de Eucharistia“ gleichsam einem Testament hinterlassen hat:

„Wir müssen mit aller Sorgfalt darauf bedacht sein, keine der Dimensionen oder Erfordernisse der Eucharistie abzumindern. Nur auf diese Weise zeigen wir, dass wir uns wahrhaft der Größe dieses Geschenkes bewusst sind. (…) Es besteht keinerlei Gefahr, die Sorgfalt im Umgang mit diesem Geheimnis zu übertreiben.“ (Nr. 61)



Weiterführende Links: Weihbischof Schneider auf Gloria.tv:


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Die Blogozese

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Ich bin eben auf einen älteren Artikel von scipio gestoßen, der mir sehr gefallen hat. Als Neuling in der „Blogozese“ frage ich mich, wie das alles mit den katholischen Bloggern begonnen hat. Vielleicht kann scipio oder ein anderes Urgestein der Blogozese bei Gelegenheit mehr darüber berichten.

Hier ein Auszug des besagten Artikels:

Gibt es eine Blogozese?

Das Web ist riesig, aber meistens findet man sich doch: Außer dem meinen gab es damals noch zwei andere Weblogs mit dezidiert katholischem Profil; eines davon, der „Fonolog“ ist immer noch quicklebendig. Ein gutes Jahr später waren wir zu sechst, Laien allesamt, fünf Männer, eine Frau, zwischen 20 und 60. Von den hauptamtlichen oder beruflichen Verkündern der guten Botschaft bloggte lange keiner, bis sich nach und nach Theologiestudenten, Kapläne und ein paar Ordensleute zu uns gesellten.

In den USA war es anders: In der St. Blog’s Parish, einem Verzeichnis katholischer Weblogs dürfte es 2002/2003 ca. 200 eingetragene Gemeindemitglieder gegeben haben. Kommentarschlachten mit bis zu 40, 50 Kommentaren pro Eintrag waren schon damals nichts Seltenes.

Im deutschsprachigen Raum blieb es beim langsamen Wachstum: Jetzt, Anfang 2007 dürfte es etwa 30 – 40 aktive katholische Weblogs in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben, dazu einige Satelliten, die nur ab und an aus ihrer katholischen Perspektive oder zu katholischen Themen schreiben.

(…)

Sie sind fast ausnahmslos spirituell, kirchlich, papsttreu, konzilsgeprägt, traditionalistisch. Das muss ich hervorheben, da diese Haltung im Internet verbreiteter zu sein scheint als in der Realität. Oder nicht? Die Blogger existieren ja irgendwo real, oder?!

Woran das liegen mag? Vielleicht sind Blogs ein bevorzugtes Medium derer, die sich in der Luft katholischer Stammtische und Gremien nicht wohl und daheim fühlen. Eine Gegenöffentlichkeit zur vorherrschenden Meinung zu schaffen – das könnte wie für viele andere Blogger auch für die Blogozese ein Motiv sein. Und tatsächlich läßt sich durchaus ein gewisses missionarisches Bewußtsein feststellen: Jeder hat seine Lieblingsthemen, bei denen er in die Arena springt. Das kann die hausgemachte Liturgie in vielen Pfarrgemeinden sein, die Familienpolitik der Bundesregierung – oder die neueste Torheit des Spiegel.

Nun darf man Blogs auch nicht wie eine Zeitung lesen, die ja doch immer den Anspruch erhebt, immer aktuell und einigermaßen vollständig zu berichten. Sie sind fast immer deutlich subjektiv in ihrer Themenauswahl, in ihrem Mut zur Lücke und zur exponierten Meinung. Aber gerade in dieser Subjektivität liegt ihr Reiz: Denn gerade die ungewohnte Perspektive eines anderen, der man über die Zeit hin folgt, bereichert die eigene Wahrnehmung ungeheuer. Nicht nur weil die Blogozese immer wieder Fakten, Texte, Ereignisse, Beobachtungen hochspült, die einem sonst entgangen wären, sondern weil die Blogger auch so schreiben, daß das Lesen Spaß macht: punktgenau, durchaus auch überscharf und ärgerlich, aber meist mit einem guten Schuß Selbstironie und – ich wage es zu sagen: – gottgeschenkten Lächelns über menschliche Torheiten.

Update (15.06.2009): Von Catholicism Wow habe ich den Hinweis auf die Definition der Blogozese/Blogözese/Blogoezese (Schreibweise unterschiedlich im Netz) bekommen. Vielen Dank!

Blogozese, die f (eigtl. "Blogözese"), sprich: "blogozöse": Gesamtheit aller katholischen Blogs (eines Sprachgebietes); Bsp. "in der deutschen Blogozese ist der Teufel los"; Etym.: von gr. dioíkesis + gr. bloggein; engl. blogocese; vgl. -> Diözese, -> Blogosphäre; kirchenrechtlich ist zur Zeit strittig ob der Blogozese der Präfekt der vatikanischen Congregatio pro propaganda fide, der Medienbischof der jeweiligen nationalen Bischofskonferenz oder der jeweilige Ortsbischof vorsteht, die Einrichtung einer entsprechenden Personalprälatur ist unter heutigen Bedingungen jedoch abwegig.



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Musik der Anbetung

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Kurz vor der Papstwahl 2005 führte ich mit einem Kollegen ein Gespräch darüber, welche Eigenschaften man sich vom zukünftigen Papst wünschen könnte. Als Musiker hofften wir natürlich, dass auch die Musik ihm ein Anliegen sein würde. Immerhin ist es mit der Kirchenmusik seit den 60er Jahren derart den Bach runtergegangen, dass man sich als Musiker fragen möchte, wieso kein Papst nach Pius XII. eine Enzyklika über die Kirchenmusik geschrieben hat. Man könnte meinen, dass die Kirche dringlichere Probleme habe als die Frage, welche Art von Musik angemessen ist, um in der heiligen Messe zu erklingen. Aber es gibt einen tiefen Zusammenhang zwischen dem Glaube und der Musik der Kirche, wie wir gleich sehen werden.

Nun ist Gott sei Dank mit Papst Benedikt ein wahrer Kenner zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt worden, der sich auch immer wieder zu Problemen der Kirchenmusik geäußert hat. Einige dieser Schriften wurden 2008 von Franz Josef Stoiber im Herder Verlag in einem schönen Sammelband unter dem Titel „
Im Angesicht der Engel“ veröffentlicht. Es ist erstaunlich, mit welcher Klarheit der „Mozart der Theologie“ (Kardinal Meisner) auch zu diesem Thema profunde Analysen vorgelegt hat.

Die Musik sollte in der Kirche erklingen, um Gott zu loben, nicht um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. „Liturgische Musik muss demütig sein; ihr Ziel ist nicht der Beifall, sondern die Erbauung.“ - „Musik, die Medium der Anbetung werden will, bedarf der Reinigung; nur so kann sie selbst reinigen und ‚erheben‘“.

Der Papst beruft sich auf den hl. Thomas von Aquin, wenn er schreibt:

„Loben ist selbst eine Bewegung, ein Weg; es ist mehr als Verstehen, Wissen, Tun - es ist das ‚Aufsteigen‘, Rühren an den, der im Lobgesang der Engel wohnt. (…) Solches Aufsteigen reißt den Menschen heraus aus dem, was gegen Gott steht. Wer die verwandelnde Macht großer Liturgie, großer Kunst, großer Musik je erfahren hat, weiß dies. Das tönende Lob führt uns und andere zur Ehrfurcht“ (…) und „weckt den inwendigen Menschen auf.“

Welcher Art sei nun dieses klingende Lob? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, muss man zuerst eine tieferes Verstehen für die Liturgie gewinnen: „Der Streit um die Kirchenmusik wird symptomatisch für die tiefere Frage, was Gottesdienst sei.“ Liturgie sei natürlich „für alle da. (…) Sie muss daher ‚einfach‘ sein. Aber das Einfache ist nicht das Billige. Es gibt die Einfachheit des Banalen, und es gibt die Einfachheit, die Ausdruck der Reife ist. In der Kirche kann es nur um diese zweite, die wahre Einfachheit gehen.“

Ein Problem sei das falsche Verständnis der „participatio actuosa“, die tätige Teilnahme des ganzen „Gottesvolkes“ an der Liturgie. „Aber dieser Begriff ist doch nachkonziliar einer fatalen Verengung verfallen. Es entstand der Eindruck, als ob tätige Teilnahme nur da vorliege, wo feststellbare äußere Aktivität - Reden, Singen, Predigen, liturgische Assistenz - vorliegt.“ Aber, „ist Vernehmen, Aufnehmen, Ergriffensein nichts Aktives“?

Ohne den Raum der Stille in der Liturgie kann die Seele ihr Herz nicht zu Gott erheben. Wer ständig in äußere Tätigkeiten wie aufstehen, setzen, knien, reden, singen usw. eingebunden ist, wird schwer innerlich zur Ruhe kommen können. Manchmal scheint es mir, als hätte man nicht nur in der säkularen Welt, sondern auch in der Kirche Angst vor allzu langer Stille und Schweigen. Wenn wir schweigen, heißt das noch lange nicht, dass Gott schweigt. Wir müssen hörende Christen werden. Um dorthin zu kommen, müssen wir den Weg der Reinigung gehen und
das Hören sowohl von Musik als auch von Stille neu erlernen.

Dadurch wird unser Herz für Gott bereitet und wir werden nach und nach von selbst ein besseres Verständnis für den angemessenen Duktus einer Musik, die Gott in würdiger Weise preist, gewinnen können. Der Gläubige muss der heiligen Messe in einer Haltung tiefen inneren Gebets beiwohnen. Nur der wahre Beter kann „den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit“ (vgl. Joh 4,23).

Leider kann nicht jeder diesen Weg so einfach beschreiten. Was ist, wenn man nicht zur Ruhe kommen kann in der Messe, wenn es einem einfach nicht gelingt, das Herz zum Gebet zu erheben? Genau in diesem Fall kann die Kirchenmusik ihren höchsten Dienst erfüllen: „Sie legt den verschütteten Weg zum Herzen, zur Mitte unseres Seins frei, dahin, wo es sich mit dem Sein des Schöpfers und des Erlösers berührt. Wo immer dies gelingt, wird Musik die Straße, die zu Jesus führt; der Weg, auf dem Gott sein Heil zeigt.“

Eine liturgische Musik, die diesem Anspruch zweifelsohne gerecht wird, ist der Gregorianische Gesang. Leider haben viele Katholiken den Zugang zu dieser wahrhaft himmlischen Musik verloren. Das ist mehr als bedauerlich, darf aber nicht so einfach von unseren Bischöfen und Priestern hingenommen werden. Sie mögen unsere Pfarreien und besonders unsere Kirchenchöre an das II. Vatikanische Konzil erinnern, das in der Konstitution über die heilige Liturgie „
Sacrosanctum Concilium“ „den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang“ vorsieht, weshalb er „in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen“ soll. Ich stelle leider immer wieder fest, dass dem Gregorianischen Choral in unseren Kirchen oft der letzte Platz zugewiesen wird.

Nach dem Gregorianischen Choral kennt die Kirchenmusik in ihrer Tradition natürlich noch viele andere Gesänge, die in der Lage sind, das Herz der Gläubigen für Gott zu öffnen, seien es nun anspruchsvolle Chormessen oder einfache Gemeindelieder.

Abraten möchte ich jedoch vom Neuen Geistlichen Lied, das viel an Ehrfurcht in unserer Kirche zerstört hat. Gero Vehlow schreibt in seinem lesenswerten Buch „
Maria in der Musik“: „In der Kirchenmusik hat es im Zeitraum von weniger als vier Jahrzehnten ein so starkes Absinken des Niveaus gegeben wie in keiner anderen musikalischen Gattung.“

Hier besteht ein viel zu wenig beleuchteter Zusammenhang zwischen u.a. dem Schwund der Mundkommunion, der Hochaltäre und Kniebänke und letztlich dem Glauben der Menschen im allgemeinen und der Einführung mehr und mehr „kreativer Elemente“ und „Zusammengebasteltem“ in der heiligen Liturgie der Kirche, die den Kirchgängern das Gefühl wahrer Anbetung immer fremder hat werden lassen. Poplieder und Neues Geistliches Lied sind ein Ausdruck dieser Strömung. Natürlich haben auch Einflüsse von außen, wie die wandelnden Wertvorstellungen der Gesellschaft und die falsche Definition von Freiheit zu dieser Entwicklung beigetragen. All dies kann ich hier nur kurz andeuten, da es sonst den Rahmen sprengen würde.

Bleibt zu hoffen, dass die untrennbare Verbindung zwischen Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten und ihrem würdigen Ausdruck durch die Sprache der Musik aufs Neue besonders von jungen Christen wiederentdeckt wird, damit die Kirche eine Neubelebung des Glaubens erfahre.


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Ein dreifacher Friede

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„Können die Menschen den Frieden in dieser Welt finden, wenn sie sich nicht der Notwendigkeit bewusst sind, dass sie sich mit Gott, dem Nächsten und mit sich selber versöhnen müssen?“ (Benedikt XVI.)

Papst Benedikt stellt in dieser Frage, die mir heute im Kalenderblatt begegnet ist, die These der Notwendigkeit eines dreifachen Friedens auf, wobei er die Reihenfolge sicher mit Bedacht gewählt hat. An erster Stelle steht also der liebe Gott. Ohne Frieden mit Gott kein Friede in der Welt. Viele würden behaupten, dass der dritte Frieden, der Friede mit sich selbst, an erster Stelle stehen müsste. Doch die Logik lässt uns rasch erkennen, dass Gott, aus dem unsere Existenz hervorgeht, auch die Quelle des Friedens mit sich selber sein muss.

Der Friede, den Jesus uns gegeben und hinterlassen hat (vgl. Joh 14,27), liegt in den Sakramenten der Kirche verborgen wie die Blume in der Knospe. In der heiligen Taufe wird das Fundament gelegt, das uns durch die Gnade Christi Anteil am göttlichen Leben schenkt. Da der Mensch immer wieder dazu neigt, den Frieden mit Gott, dem Nächsten und sich selbst zu beeinträchtigen, hat Gott das Sakrament der Versöhnung eingesetzt, damit wir den Frieden wiedererlangen können.

Die heilige Eucharistie - die wir nur empfangen dürfen, wenn wir regelmäßig zur Beichte gehen - stärkt den Frieden in unseren Herzen. Um also den Frieden in der Welt sicherzustellen, müssen wir die Kraft der von Gott gespendeten Sakramente in der Kirche wieder entdecken!

Update: Okay, ich gebe zu, das ist alles etwas vereinfacht… Aber die These enthält ein Stückchen Wahrheit. :-)


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Twitter-Tipps für Fortgeschrittene

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Nach den Twitter-Tipps für Anfänger möchte ich nun noch ein paar Tipps für fortgeschrittene Twitter-Anwender vorstellen. Man kann im Twitter-Dschungel schnell den Überblick verlieren und die Sache komplizierter machen als sie ist. Ich habe deshalb versucht mich auf ein paar wesentliche Tipps und einige Verweise auf hilfreiche Webseiten zu beschränken.

Für den klaren Durchblick
  • Tweetree: Für jene, die am liebsten die Web-Oberfläche von Twitter nutzen. Tweetree ist nichts anderes als eine aufgepeppelte, hübsche Twitterplattform, auf der man z.B. die ganzen Titel gekürzter Links oder Bildvorschauen sieht, auf Tweets einfacher antworten oder retweeten kann und die Unterhaltungen mittels @username übersichtlicher dargestellt sind.
  • Less Friends: Zeigt einen übersichtliche Liste aller Twitterer, denen man folgt bzw. von denen man „verfolgt“ wird. Man sieht auf einen Blick, ob das Interesse auf Gegenseitigkeit beruht oder ob nur eine der beiden Seiten ein „follower“ ist. Kann man sich ab und zu anschauen, um mal wieder Ordnung in seinen Twitter-Abonnements zu schaffen.
  • Friend or Follow: Ähnlich wie Less Friends, nur anders aufgebaut.
  • My Cleenr: Sortiert die Kontakte nach ihren letzten Tweets. Nützlich um rauszufinden, wer schon seit Ewigkeiten nicht mehr postet und vielleicht „un-followed“ werden sollte.
  • TweetStats: Erzeugt aufschlussreiche Graphiken, z.B. wieviel Tweets man am Tag aussendet, wieviel replies man an wen geschickt hat usw. Das Laden der Graphiken kann etwas länger dauern, also keine Sorge, wenn sich erst mal nichts tut.

Für den Dateienaustausch
  • Filetwt: Erlaubt es, Dateien bis zu 20MB hochzuladen und auf Twitter zu posten.
  • yfrog: Ein Dienst, um Fotos zu twittern. Andere, ähnliche Dienste sind z.B. TwitPic, twitgoo oder img.ly.
  • Twiturm: Für den mp3-Upload. Die Dateien kann man auf twiturm im eigenen Player anhören oder auch downloaden.
  • Tweetube: Mit Tweetube kann man neben Fotos auch Videos auf Twitter hochladen.
  • Posterous: Ermöglicht den Upload verschiedenster Dateien, die dann mit einem eigenen Link verbreitet werden können.
  • Ich möchte noch einmal auf Tweetie für den Mac hinweisen (gute Rezension hier): Seit der letzten Version (1.2) kann man nicht nur Fotos via drag&drop twittern, sondern auch Videos.

Für unterschiedliche Social-Networking-Accounts

Viele Internet-User nutzen verschiedene Plattformen, um untereinander zu kommunizeren. Damit man Nachrichten nicht x-mal posten muss, gibt es
ping.fm, mit dessen Hilfe man eine Nachricht gleich an alle möglichen Accounts senden kann. Wer nur Facebook neben Twitter benutzt, kann die eigene Twitter-Applikation in Facebook installieren. Damit wird jeder Satz, den man auf Twitter zwitschert automatisch auch auf Facebook gepostet (außer posts mit @username).

Für Blogger

Viele Blogger binden mittlerweile ihre Twitter-Updates in ihren Blog ein. Twitter selbst bietet hierzu
eine Möglichkeit. Ich persönlich habe Twitter über das Twitter Stacks-plug-in von elixirgraphics auf meine Seite integriert.

Für katholische Vögel

Wie finde ich andere katholische Twitter-Anwender? Man kann zunächst einmal Twitter nach katholischen Stichwörtern
durchsuchen. Oder man kann sich die Liste der Freunde eines befreundeten katholischen Nutzers anschauen, da diese oft wieder anderen, interessanten Leuten folgen. Es gibt aber auch eigene Plattformen, wo Katholiken sich anmelden können, um so aufeinander aufmerksam zu werden.
  • Zum einen gibt es auf TweetCatholic eine ausführliche Liste mit katholischen Twitterern, die man auch nach Unterkategorien durchsuchen kann.
  • Zum anderen gibt es da die katholische Gruppe bei TwitterGroups. Dort werden alle Tweets der angemeldeten Nutzer angezeigt.
  • TwitChrist – siehe unten bei den Updates!

Viele weitere Tipps findet man auch auf
TwiTip.

So, genug Twitter-Infos für eine Weile. Ich hoffe, dass was Nützliches für euch dabei war!


Noch ein paar Updates
  • Twitsay: Über Telefon eine 10-sekündige Nachricht hinterlassen, die anschließend getwittert wird.
  • Drop.io: Datenupload bis 100MB. Ein kurze URL ermöglicht den Download der Datei(en).
  • Twtpoll: Umfragen via Twitter machen
  • Tweetake und TweetBackup: Für Backups von Twitter-Nachrichten
  • Twitlogo: Erstellt Text im Twitter-Stil
  • TwitChrist: Liste christlicher Twitterer, schön geordnet nach Kategorien. @TwitChrist ist auf Twitter selbst sehr aktiv und postet Verweise auf interessante Twitterer und Links.
  • BackTweets: Suche Links zu einer Domain auf Twitter


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Die Kasel des Bischofs

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Seit vergangenen Sonntag hat das Bistum Trier einen neuen Bischof. Die Kasel, die Bischof Stephan Ackermann bei seiner Einführung ins Bischofsamt - freiwillig oder unfreiwillig - getragen hat, sorgte in der katholischen Bloggerszene für einige gewürzte Beiträge.

Den Anfang machte Summorum Pontificum:

„Das Gewand, das der Bischof zu dieser feierlichen Gelegenheit trug, ist dem Vernehmen nach ein Geschenk des Domkapitels und entspricht zweifellos dem Geschmack des in Trier ansässigen Deutschen Liturgischen Instituts.“

Das Liturgische Institut hat in der Vergangenheit vielmals die Grenze des Erträglichen überschritten. Ein „Gestaltungswettbewerb“ namens „LiturgieGewänder“ (sic!) entlockte unserem hoch geschätzten Kaplan Johannes Maria Schwarz einen lesenswerten Kommentar, der im April 2005 in den Amici-News erschienen ist:

„Genuin Christliches ist (in diesen Entwürfen) nämlich wenig zu finden – ein Vorteil, möchte man meinen, wenn man sich das Gotteshaus vielleicht mit Hindus teilen will – ach nein, das geht ja nicht, weil andere Religionen ihren Götzen, nicht das Billigste und Hässlichste vorsetzen.“

Über die Kasel berichtet haben auch Mater amata, Elsa, Pater Siegfried und zu guter Letzt Karmelblume, der viele interessante Fotos zum Thema gesammelt hat (gut, auf das Bild von Williamson hätte ich verzichtet).

Man fragt sich, was in unserer Kirche los ist? Wo ist die Liebe zur heiligen,
schönen Liturgie geblieben? Papst Benedikt XVI. hat vom „Frösteln“ gesprochen, „das einem die glanzlos gewordene nachkonziliare Liturgie einjagt“ und von der „Langeweile, die sie mit ihrer Lust zum Banalen wie mit ihrer künstlerischen Anspruchslosigkeit auslöst“ (aus: Im Angesicht der Engel, S. 17). Er bezieht sich in diesem Satz vorrangig auf die Kirchenmusik, aber die Ästhetik der Kasel steht mit der Ästhetik der Musik durchaus in Verbindung.

Eine kleine Anekdote am Rand: Ein Dechant veranstaltet anlässlich eines Fußballfestes demnächst eine Messe bei uns auf dem Sportplatz. Schade eigentlich, wenn man so eine schöne Kirche im Dorf hat. Muss man da aufs Fußballfeld ausweichen? Als Liedvorschläge für die Messe hat er mir Klassiker wie „Der Ball ist rund“, „Hier kommt die Welle, macht alle mit“ oder „Fi-Fa-Fußball ist ein Superspiel“ zukommen lassen. Die Ministranten sollen wohl in Trikots dienen. Da bleibt einem glatt die Spucke weg…

Geben wir vielleicht Papst Benedikt noch einmal das letzte Wort. Er scheint mir doch ein tieferes Verständnis von Liturgie zu haben als der besagte Dechant:

„Wo immer man bei liturgischen Besinnungen nur darüber nachdenkt, wie man Liturgie attraktiv, interessant, schön machen kann, ist Liturgie schon verfallen. Entweder ist sie Opus Dei mit Gott als dem eigentlichen Subjekt oder sie ist nicht“ (aus der Ansprache des Papstes in Heiligenkreuz am 9. September 2009).



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Adieu, mein Skapulier!

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„Was Er euch nimmt, das gebt“, habe ich am Wochenende gelernt. Mein geliebtes Skapulier, das mir zu Ostern 2005 bei meiner Aufnahme in die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ aufgelegt wurde, löst sich immer mehr auf. Auch etliche Rettungs-Näh-Maßnahmen konnten es auf Dauer nicht vor dem Zerfall bewahren. Schweren Herzens werde ich in diesen Tagen Abschied davon nehmen müssen und ein neues „anziehen“. Geweihte Reserve-Skapuliere liegen im Schrank, aber keins davon wird den emotionalen Wert meines ersten Skapuliers ersetzen können…



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Was Er euch sagt, das tut!

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Vergangenes Wochenende fand in unserer Pfarrei ein Einkehrwochenende mit Prof. P. Dr. Maximilian Heim OCist statt. Ich möchte im folgenden auf das eingehen, was mich besonders berührt hat.

Beeindruckend war zunächst das authentische Zeugnis, das P. Maximilian als Mensch und Priester bei den Menschen hinterlässt. Wenn er über die Muttergottes und über Jesus spricht, spürt man, dass er über Vertraute redet, über Personen, zu denen er eine innige und lebendige Beziehung hat. Ich merke oft, wie ich im Alltag dazu geneigt bin, im Stillen meinen Glauben, der soviel Un-glaubliches beinhaltet, durch die steten Widerstände unserer Umwelt in Frage zu stellen und den tiefen Herzensbezug zur Realität Gottes in der Kirche und in der Welt zu verlieren. Dann weiß nur noch der Kopf, dass die Geschichte mit der Erbsünde und die Erlösung durch den auferstandenen Heiland Wirklichkeit sind. P. Maximilian bezeugt, dass auch ein gelehrter Professor in seinem Glauben von kindlicher Freude und Dankbarkeit erfüllt sein kann und dass Glaube und Vernunft sich nicht widersprechen, sondern die beiden Flügel sind, die uns zur Erkenntnis der Wahrheit erheben.

Die innige Liebe der Muttergottes zu Jesus wurde uns anhand ausgewählter Bibelstellen veranschaulicht. Maria beantwortete die Anfrage des Erzengels mit ihrem „Fiat“, obwohl sie nicht verstand, wie ihr geschah. Ihr tiefer Glaube an das Kommen des Messias ließ sie offen sein für die Empfängnis des Jesuskindes durch den Heiligen Geist. Bei der Erläuterung der
vier Mariendogmen hat P. Maximilian nebenbei klargestellt, dass das Dogma der Unbefleckten Empfängnis nichts mit dieser Perikope zu tun hat. Maria war von Gott vorherbestimmt, die Mutter des Erlösers zu sein, weshalb sie von der Erbsünde verschont blieb und bei ihrem Tode mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen wurde.

Wie sie mit den Aposteln in den Tagen vor der Herabkunft des Heiligen Geistes an Pfingsten gebetet hat, so stünden auch wir jetzt in der Novene zu Pfingsten und sollten uns ihrer Fürsprache anempfehlen. Der Sinn der Marienweihe bestünde darin, dass Maria die Möglichkeit bekomme, ihr durch das Schwert geöffnete Herz der Liebe anstelle unseres harten Herzens zu setzen, damit wir offen seien für die Gnade Gottes.

P. Maximilian gab uns 4 Merksätze des Aachener Bischofs Klaus Hemmerle mit auf den Weg, die als Leitsätze für das ganze Leben gelten können:

1. Was Er euch sagt, das tut
Dieser Vers aus dem Johannesevangelium (Joh 2,5) verdeutlicht das bedingungslose Vertrauen Mariens in ihren Sohn. Mit diesem Vertrauen dürfen auch wir auf Gott und seine Gebote hören.

2. Was Er euch tut, das sagt
Auch die Umkehrung der Aufforderung Mariens zu Kanaa gelte es zu berücksichtigen. Wie Maria sollen wir uns nicht scheuen, über Gott zu reden und ihn zu loben, „denn der Mächtige hat Großes an mir getan“ (Lk 1,49).

3. Was Er euch gibt, das nehmt
Gott möchte uns beschenken. Wir dürfen seine Gaben nicht ablehnen, sondern sollen dankbar das annehmen, was er uns gibt.

4. Was Er euch nimmt, das gebt
Dieser Satz sei der schwierigste der vier. Oftmals muss man Abschied nehmen von geliebten Menschen oder von Dingen, die wir nur ungerne loslassen. Gott, der uns beim Namen kennt, meint es dennoch gut mit uns und oft sind solche Abschiede Teil eines größeren Guts.

Wie setzen wir all das um? Das Herz unseres Glaubens sei die Liturgie der Kirche, die nie zur „Show“ ausarten dürfe, da sie nicht Menschenwerk sondern Gotteswerk sei. Es sei unabdinglich, sich in die überlieferten Formen und Traditionen einzufügen, und Gott selbst durch diese Formen wirken zu lassen.
(Anmerkung: Die Heiligenkreuzer Mönche sind bekannt für ihre würdige Umsetzung der nachkonziliaren Messe. In Heiligenkreuz und Stiepel habe ich erlebt, wie würdig, feierlich und doch schlicht die Messe im Neuen Ritus auch gefeiert werden kann).

Wir sind dankbar, dass P. Maximilian uns in diesen Tagen näher zur Gottesmutter geführt hat und hoffen, dass er uns bald wieder besuchen wird.


Nachtrag: Auf kath.net gibt es ein gutes Interview mit P. Maximilian über seine neueste Buchveröffentlichung, über den Papst und über die heilige Liturgie.


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Antonio mit Mönch

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Nicht nur, dass P. Maximilian uns am vergangenen Wochenende näher zur Gottesmutter geführt und ihr unsere Pfarrei geweiht hat - er hat nebenbei auch noch Antonios Herz erobert. Auf dem Bild sind wir Rosenkranz betend unterwegs zu einer der zahlreichen Marienstatuen, die in Geichlingen zu finden sind. Es ist tatsächlich so, dass man in unseren schönen Heimatort weder herein noch heraus kann, ohne an einem Bildstock der Muttergottes vorbeizukommen. Über die Vorträge werde ich den nächsten Tagen noch kurz berichten.






Kleines Weihegebet:

O meine Gebieterin, o meine Mutter.
Dir bringe ich mich ganz dar;
und um dir meine Hingabe zu bezeigen,
weihe ich dir heute meine Augen,
meine Ohren, meinen Mund, mein Herz,
mich selber ganz und gar.
Weil ich also dir gehöre,
o gute Mutter, bewahre mich, beschütze mich,
als dein Gut und Eigentum.
Amen.


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Twitter-Tipps für Anfänger

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Twitter dürfte mittlerweile jedem, der im Internet surft, ein Begriff sein. Dennoch sehen viele noch nicht den Sinn dahinter oder fragen sich, wie man mit diesem Medium umgeht. Ich hoffe, dass folgende Erklärungen und Tipps euch nützlich sein können.


Einführung

Was ist Twitter?

Wikipedia definiert Twitter so:

„Angemeldete Benutzer können eigene Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen eingeben und anderen Benutzern senden. Der Herausgeber der Nachricht steht auf der Webseite des Dienstes mit einer Abbildung als alleiniger Autor über seinem Inhalt. Die Beiträge sind häufig in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Mikro-Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Echtzeit-Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen. Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Beitrag sind möglich. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Die Tätigkeit des Schreibens auf Twitter wird umgangssprachlich als „twittern“ bezeichnet.“

Wer mit Twitter noch gar nicht vertraut ist, sei auf den kompletten Artikel von Wikipedia verwiesen und auf die (englischsprachige) Einführungsseite von Twitter selbst.

Was wird getwittert (zu deutsch: „gezwitschert“)?

Es können persönliche Dinge sein, aber auch (und das ist meist interessanter für die „followers“, die man nicht persönlich kennt) Verweise auf interessante Artikel, Nachrichten, Blogs usw. Auch Zitate sind sehr beliebt sowie natürlich Meinungsäußeren zu aktuellen Themen. Die Möglichkeiten sind unbeschränkt. Es liegt am Anwender, diese verantwortungsbewusst zu nutzen.

Für wen wird gezwitschert?

Wenn man in den Einstellungen nicht ausdrücklich „protect my updates“ abhakt, sind die Updates, also die Twitter-Nachrichten, für jeden sichtbar. In der Regel sollte das so sein, damit man von Interessierten auch gefunden werden kann. Man könnte Twitter natürlich auch als privates Medium zur Kommunikation mit ausgewählten Leuten nutzen. Das ist allerdings weniger üblich. Man twittert sein Liedchen also grundsätzlich für die ganze Welt, wobei die Tweets aber hauptsächlich von den eigenen „followers“ gelesen werden, d.h. von denjenigen, die deine Nachrichten über den „follow”-Knopf auch abonniert haben.

Wie wird gezwitschert?

Viele Anwender nutzen die Web-Oberfläche auf Twitter selbst. Einfacher und schneller ist jedoch ein Twitter-Programm (s.u.). Diese sind en masse im Internet zu finden, da die API (Programmierschnittstelle) von Twitter offen ist und von Programm-Entwicklern benutzt werden darf. Die Hauptvarianten von Twitter-Nachrichten sind:
  • „normale“ Nachrichten, die sozusagen an alle gerichtet sind
  • öffentlich einsehbare Nachrichten an bestimmte Anwender bzw. Antworten (engl. „replies”) auf einen „Tweet“ (ein anderes Wort für eine Twitter-Nachricht), die mit dem @-Zeichen, gefolgt vom Benutzernamen des Adressaten, beginnen. Twitter-Programme bieten meist einen Reply-Knopf an, der den Namen automatisch einfügt.
  • private Nachrichten („direct messages“), die nur der Empfänger zu lesen bekommt. Eine direkte Nachricht beginnt man auf der Web-Oberfläche von Twitter mit dem Buchstaben „D“. Auch hier automatisieren Twitter-Programme dieses Verfahren.
  • „Retweets“ sind Nachrichten, die man wiederholen und selbst posten möchte. Sie beginnen mit den Buchstaben „RT“ gefolgt von „@username“ oder man schreibt hinter den Text der Nachricht „(via @username)“.

Was kann man hören?

Twitter ist natürlich nicht nur da, um eigenes mitzuteilen. Mindestens genau so wichtig ist die Möglichkeit, anderen Menschen zu „follow-en“, also zu folgen, um so zu erfahren, was sie gerade bewegt. Nützlich ist es natürlich auch, Nachrichtendienste über Twitter zu abonnieren, da man so in Echtzeit über das Neueste informiert werden kann. Ein paar Tipps, wie und wo man interessante Leute finden kann, werde ich im zweiten Teil dieses Artikels veröffentlichen.

Welches Programm soll ich benutzen?

Als Mac-User kann ich
Tweetie und Nambu sehr empfehlen. Bei Windows-Anwendern scheint TweetDeck sehr beliebt zu sein. Es gibt auch Add-ons für den Firefox-Browser wie z.B. Tweetbar oder Twitterbar. Auch für das iPhone bzw. den iPod Touch gibt es zahlreiche Twitterprogramme. Ich persönlich benutze auch auf meinem iPod Touch Tweetie, da es genau wie auf dem Mac hervorragende Dienste leistet.


Tipps
  • Der Benutzername sollte nicht zu lang sein, da er in „replies“ und „retweets“ die Anzahl der 140 zur Verfügung stehenden Zeichen erheblich reduzieren kann. Man kann den Benutzernamen in den Einstellungen auf der Twitter-Seite auch nachträglich noch ändern.
  • Links, die man über Twitter verbreiten möchte, sollten mit einem „URL-Shortener“ wie tr.im oder bit.ly gekürzt werden, damit noch Platz für eine Erklärung zum Link bleibt. Manche Twitter-Clients beschleunigen diesen Prozess, da bereits ein URL-Kürzungsdienst integriert ist.
  • Twitter kann als Suchmaschine benutzt werden. Die Suche von Twitter kann alle Twitter-Updates nach dem gewünschten Suchbegriff durchforsten.
  • Möchte man über ein spezielles Suchwort gefunden werden oder ein bezeichnendes Wort besonders hervorheben, schreibt man das #-Zeichen vor das betreffende Wort. Solch ein Schlagwort nennt man „Hashtag“. Es gibt auch viele Seiten, die sich den Hashtags widmen, so z.B. Hashtags und Twubs.
  • Folge nicht jedem, der dir folgt. Es gibt unzählige Spammer, die einem User folgen, nur damit man das (scheinbare) Interesse erwidert. Man hat auch die Möglichkeit, diese Anwender einfach zu blocken.
  • Mithilfe von @username in einer Nachricht kann man seine Gefolgsleute auf andere Twitter-Nutzer aufmerksam machen. @username funktioniert wie ein Link und führt zur Twitter-Seite dieser Person.

Soviel für heute. Im
zweiten Teil werde ich noch einige Tipps für Fortgeschrittene sammeln sowie Hinweise zu katholischen „Zwitscherern“. Ach so, and please make sure to follow me on Twitter! ;-)


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Mein zweiter Vatertag

ZZ6EB015F3
Gestern durfte ich zum zweiten Mal Vatertag feiern. Da Christi Himmelfahrt natürlich wichtiger ist, dachte meine liebe Frau, es wäre wohl besser, den Vatertag zu vergessen und erst heute mit den Jungs ein Geschenk für Papa zu kaufen. Danke, lieber Antonio und lieber Raphael. Jesus segne euch!
Raphael









Unser Gute-Nacht-Gebet:

Bevor ich mich zur Ruh begeb,
zu dir, o Gott, mein Herz ich heb'
und sage Dank für jede Gab',
die ich von dir empfangen hab.
Antonio

Und hab ich heut missfallen dir,
so bitt ich dich, verzeih es mir.
Dann schließ ich froh die Augen zu;
es wacht ein Engel, wenn ich ruh.

Maria, liebste Mutter mein,
o lass mich dir empfohlen sein.
Dein Kreuz, o Jesus, schütze mich
vor allem Bösen gnädiglich;
in deine Wunden schließ mich ein,
dann schlaf ich sicher, keusch und rein.

Amen.


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Hallo, Refektorium!

ZZ5CD63FF3
Heute bin ich über Karmelblume auf ein neues Blog aufmerksam geworden (ja, noch neuer als meins!): Tom’s Blog heißt „Refektorium“ und hat bereits einige sehr schöne Beiträge. Sehr gefreut habe ich mich über das wunderbare Gedicht der heiligen Thérèse von Lisieux, das ich schon lange nicht mehr gelesen gebetet habe. Mögen viele weitere Blogeinträge folgen!



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Mit Maria auf Christus schauen

ZZ2B3F335B
Am kommenden Wochenende wird P. Maximilian Heim OCist bei uns zu Gast sein, um über das schöne Thema „Mit Maria auf Christus schauen“ zu referieren, mit uns zu beten und unsere Pfarrei der Muttergottes zu weihen. Falls jemand meiner werten Leser nicht zu weit weg wohnt und noch nichts vorhat: schaut doch mal bei uns vorbei! Auch für Kinder und Jugendliche ist jeweils eine Katechese geplant. Die Vorträge finden in Geichlingen im Pfarrheim statt. Das genaue Programm könnt ihr euch hier anschauen.





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Kath.net beim Papst

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Gestern hat der Papst u.a. meine Unterschrift überreicht bekommen. Elsa war schneller und hat schon darüber gebloggt. Ich muss allerdings meinen Senf noch dazugeben, um darauf aufmerksam zu machen, dass der freundliche Mann mit Krawatte meine Homepage hostet *stolz*. Nicht ohne Neid habe ich mir das Video auf KathTube angeschaut. Da wäre man doch gerne dabei gewesen. Aber auch so ist meine Freude groß: habt ihr prima gemacht, Jungs!


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Meine Top 5 Podcasts

ZZ341DCA90
Meinen iPod Touch möchte ich im Alltag nicht mehr missen. Nicht nur, weil dort all meine Kontakte, mein Kalender, mein Email- und mein Twitter-Programm sowie mein Newsreader jederzeit griffbereit sind, sondern auch, weil ich neben guter Musik sehr interessante Sendungen als Podcast hören bzw. anschauen kann. Damit ist z.B. die Zeit während dem Weg zur Arbeit und zurück sinnvoll genützt.

Ich möchte euch kurz meine 5 Lieblingspodcasts vorstellen. Die Links verweisen im Übrigen auf
iTunes, mit dem man die Sendungen downloaden und auf den iPod übertragen kann.

1. Was heute geschah (Audio)
Was geschah genau heute vor … Jahren? Ein Rückblick auf ein bestimmtes Ereignis in der Musikgeschichte. Kurz und interessant.

2. Zeitzeichen (Audio)
Ähnlich wie „Was heute geschah”, nur länger (eine knappe Viertelstunde) und aufwändiger produziert. Außerdem werden nicht nur Ereignisse aus der Musikgeschichte beleuchtet, sondern aus der Geschichte im allgemeinen.

3.
NDR Kultur - Klassik à la carte (Audio)
Gute Interviews mit interessanten Gesprächspartnern aus der Kulturszene. Leider ohne die Musik, die aus rechtlichen Gründen nicht im Podcast mit angeboten werden darf.

4.
Menschen hautnah (Video)
Eine Sendung fürs Herz. Menschen und ihre Schicksale werden einfühlsam portraitiert. Überschreitet für meinen Geschmack nie die Grenze zum Kitsch.

5.
3sat neues - Das Computermagazin (Video)
Als Techik-Interessierter gefällt mir dieser Podcast auch recht gut, wenngleich nicht alle Beiträge gleich interessant sind.

Bonus: SQPN (The Starquest Production Network)
Fr. Roderick Vonhögen ist ein Pionier im katholischen Podcasting. Auf ihn geht SQPN zurück, das eine ganze Palette an Podcasts anbietet. Ich habe seine Sendung „Daily Breakfast“ abonniert, die sehr unterhaltsam ist, religiös jedoch nicht so sehr in die Tiefe geht. Das gehört allerdings zum Konzept der Sendung, damit die Zielgruppe besonders groß bleibt.


Ich hoffe, dass etwas Interessantes für euch dabei ist. Zusätzliche Empfehlungen können gerne in den Kommentaren weitergegeben werden!


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Geichlingen auf Google Street View

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Da flitzt doch nicht heute vormittag ein Google-Street-View-Auto durch unsere Straße, die noch nicht einmal von GPS-Systemen erfasst wurde (Neubaugebiet). Google lässt auch nicht das kleinste Kaff aus.





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Eucharistische Anbetung zur Heiligung der Priester

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Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (KIN) gibt im Auftrag des Vatikans eine neue Broschüre heraus, die für das Gebet für Priester wirbt. Das 50-seitige Heft zeigt anhand von Beispielen, wie in der Kirchengeschichte durch das Gebet und die Selbsthingabe von Gläubigen viele junge Männer zu ihrer Berufung gefunden haben und Priester wurden. Es kann hier (kostenlos) bestellt werden.

Als Christen haben wir viele Möglichkeiten, Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Eine nicht zu unterschätzende ist natürlich die
eucharistische Anbetung. Sehr schöne Texte und Impulse zur Anbetung findet man auf dieser Seite.

Sollte in eurer Pfarrei keine eucharistische Anbetung (mehr) stattfinden, zögert bitte nicht, euern Seelsorger danach zu fragen. In der Regel freuen Priester sich über derartige Anfragen aus der Gemeinde und werden (hoffentlich) bereitwillig Anbetungsstunden anbieten.

Die stille Anbetung des Allerheiligsten ermöglicht dem Beter, sein Herz von Jesus berühren zu lassen und bei Jesus selbst in die Schule zu gehen. Keine andere Gebetsform kann diese Praxis ersetzen. Interessierten sei auch die Enzyklika „
Ecclesia de Eucharistia“ Papst Johannes Pauls II. wärmstens empfohlen.

[via
kath.net]


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Kardinal Arinze über Pro-Abortion-Politiker

Kardinal Francis Arinze gelingt es, mit viel Humor über ein schreckliches Thema zu sprechen. Er hat recht, es ist eigentlich so leicht zu verstehen, und man braucht auch keinen Kardinal, um festzulegen ob ein „Pro-choicler“ zur Kommunion darf oder nicht:



[via Anthony Barry]


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Twitter-Rekordversuch

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Zwischen dem 20. und dem 31. Mai (Pfingstsonntag) wollen die Macher von www.evangelisch.de die gesamte Bibel twittern. Einzelne Abschnitte sollen Twitter-gerecht auf maximal 140 Zeichen zusammengefasst werden. Auf so was muss man kommen…


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Die Messe.org

Es gibt wieder Neuigkeiten von Kaplan Johannes Maria Schwarz, dessen Projekt „Die heilige Messe“ ich kürzlich schon vorgestellt habe:

Wie angekündigt melde ich mich nun mit ersten Einblicken und einer anderen guten Nachricht: Die preiswerte DVD ist noch preiswerter geworden - und dies gleich in doppelter Hinsicht. Die große Nachfrage und gute Konditionen bei der Vervielfältigung erlauben mir die DVDs schon ab 1,39 Euro abzugeben. Einzelne Pakete wurden angepasst (12 statt 10 und 33 statt 25 Stück zum gleichen Preis). 100 Stück kosten nun statt 190 Euro nur mehr 139 Euro. Zweitens entfällt das Porto: Gratisversand für ganz Europa! Auf www.diemesse.org finden Sie ab sofort 7 Minuten Ausschnitte aus der DVD (auch wenn diese Ausschnitte für die Endfassung noch etwas Polieren und Nachbearbeitung erwartet).

Absolute Kaufempfehlung!




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Für ein christliches Europa

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Wie im Beitrag Kommentare bereits erwähnt, gab es hier zwei Einträge, die manche Besucher meines Blogs dazu veranlasst haben, ungerechtfertigte und vom Tonfall her sichtlich daneben liegende Kommentare zu hinterlassen.

Der erste Beitrag war ein YouTube-Video über die muslimische Immigration nach Europa und über das Wachstum des Islam weltweit. Da ich die Zahlen nicht überprüfen kann und mein Blog auch nicht der Ort sein soll, um diese Entwicklung über die Maßen zu thematisieren, distanziere ich mich von jenem Video, wenngleich ich der Meinung bin, dass ein Körnchen Wahrheit darin enthalten ist. Der Interessierte wird mit etwas Googeln ausreichend Fakten zum Thema finden.

In einem Kommentar zu diesem Video wurde ich darum gebeten, näher Stellung dazu zu beziehen, was ich auch getan habe. Daraufhin reagierten anonyme Gäste wieder mit bösartigen Kommentaren, weshalb ich wie gesagt beide Einträge aus dem Netz genommen habe.

Nach ein paar Tagen Bedenkzeit und einigen Rückmeldungen übers
Kontakt-Formular habe ich entschieden, meine Antwort auf den Kommentar in leicht veränderter Form hier wieder öffentlich zu machen, in der Hoffnung, dass jeder Leser sich ein wenig bemüht, die Kernaussage zu verstehen und ebenso zu respektieren, auch wenn er/sie anderer Meinung ist. Ich verweise deshalb auch noch einmal explizit auf meinen vorherigen Blogpost „Lord, grant us peace“ und auf die Sätze des Papstes, die ich dort bereits zitiert habe. Sie sollen eine Basis für den gegenseitigen Respekt bilden, der so unendlich wichtig ist:

„Der Verschiedenheit der Religionen wirft man gerne die Schuld an Hass und Zwietracht in der Welt vor. Die Gegner der Religion wollen nicht nur ihre Stimme zum Schweigen bringen, sondern sie durch ihre eigene ersetzen. Umso mehr bedarf es der Gläubigen, die ihren Prinzipien und Überzeugungen wahrhaft entsprechen. Zwar lässt sich nicht bestreiten, dass Widersprüche entstehen können aus Spannungen und Spaltungen zwischen Anhängern verschiedener religiöser Traditionen. Doch bildet die ideologische Manipulation der Religion zu politischen Zwecken den wahren Anlass für Rivalitäten und Gewalt. - Ihrer wahren Natur nach bildet Religion Einheit und Harmonie als Ausdruck ihrer Gemeinschaft zwischen den Menschen untereinander und mit Gott. Darum gilt keineswegs: ,Je weniger Religion in einer Gesellschaft, desto besser!' Dem Menschen als Geschöpf Gottes ist es aufgetragen, in schöpferischer Vernunft und im Rahmen von Glaube und Wahrheit das großartige Potenzial menschlicher Vernunft auszuschöpfen. (...) Dazu bedarf es der Freiheit der Religion.“




Es gibt einen drastischen Glaubensschwund in unserem europäischen Kulturkreis. Nur noch verhältnismäßig wenig Katholiken sind wirklich praktizierende Katholiken. Man traut sich als Christ kaum mehr, seine Glaubensüberzeugung öffentlich zu bekunden - aus Angst vor den Konsequenzen. Die schleichende Glaubensverdrängung, die den Glauben des Einzelnen als „Privatsache” abstempelt, hat bereits dazu geführt, dass man diese irrige Auffassung von Religion gemeinhin akzeptiert. Religion war und wird jedoch nie Privatsache sein können.

Interessanterweise nimmt der Islam, wo der Glaube keine Privatsache ist und man keine Angst hat, zu seinem Glauben zu stehen, hier eine Sonderstellung ein. Die feste Überzeugung der Muslime hat nämlich Folgen in der öffentlichen Wahrnehmung: wenn z.B. eine muslimische Frau - wegen ihrem Glauben - einen Schleier trägt, stört sich niemand daran, wenn ein Moslem mit seiner Tasbih (Gebetskette) durch die Stadt läuft, auch nicht. Man hat auch irgendwie immer vollstes Verständnis, wenn ein Moslem seine Gebetszeiten oder den Ramadan einhalten möchte. Wir haben uns schlicht und ergreifend daran gewöhnt, dass Muslime „halt so sind“ - weil sie ein überzeugtes Zeugnis ihres Glaubens nach außen vermitteln. Und das respektiert man eben.

Christen, die ihren Glauben in der Öffentlichkeit bezeugen - und sei es nur durch kleine Gesten wie ein Kreuzzeichen vor dem Mittagessen im Restaurant, das Beten des Rosenkranzes auf offener Straße, oder das Aufhängen eines Kruzifixes im Klassenzimmer - fallen auf, und das wesentlich mehr als Moslems, die ihren Glauben praktizieren. Oft ist es sogar mehr als auffallen: sie stoßen an, werden als Provokation oder gar als öffentliches Ärgernis empfunden.

Der Katholizismus wird immer mehr aus der Öffentlichkeit verdrängt. Das liegt letzten Endes jedoch weder an den Muslimen noch an den Atheisten, die sich so stark gegen die christliche Religion machen. Das liegt an uns Christen, die wir unsere Wurzeln vergessen, verleugnen und immer mehr verdampfen lassen.

Während das immer größer werdende Lager der Kirchengegner auf Papst und Kirche einschlägt und die Medien stets eine mehr oder minder negative Assoziation mit allem Kirchlichen im öffentlichen Bewusstsein prägen, treibt der Prozess der Islamisierung unserer Gesellschaft schleichend voran.

Die Gefahr, die dieses Video zum Ausdruck bringt, besteht eben darin, dass die explizit christliche Kultur immer mehr untergraben wird und der Islam sich gleichzeitig tatsächlich immer stärker ausbreitet und Europa mit seinem Gedankengut durchzieht. Wer gleichgültig gegenüber Religionen ist, wird sich daran vielleicht wenig stören. Wem aber sein christlicher Glaube heilig und schützenswert ist, kann die Augen vor dieser Realität nicht verschließen. Das hat nichts mit „Islamophobie” zu tun, sondern mit der Pflicht unserer Generation, uns für ein christliches Europa einzusetzen.

Es ist ebenso unsere Pflicht, jeden Menschen, unabhängig von seiner religiösen Herkunft zu respektieren. Das wird jeder aufrichtige Christ hoffentlich auch so leben. Nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern aus einem immanenten Gefühl der Nächstenliebe heraus. Aber es muss gleichzeitig möglich sein, in tiefem gegenseitigem Respekt auch klar zu seinen Wurzeln und zu seinen Glaubensüberzeugungen zu stehen. Für diese Haltung gibt der Heilige Vater genau in diesen Tagen während seiner Reise durch den Nahen Osten ein vorbildliches Beispiel ab. Der tiefe Respekt vor dem Glauben des anderen schließt den Anspruch der katholischen Kirche auf die Wahrheit nicht aus. Und gerade das ist vielen Menschen ein Dorn im Auge, man will nicht akzeptieren, dass die Christenheit für sich beansprucht, den einzigen, eingeboren Sohn Gottes als Gott zu haben. Buddha, Mohammed und andere Religionsstifter stehen nun mal nicht auf einer Stufe mit Jesus Christus, dem wahren Sohn Gottes.
Wir dürfen keine Angst vor diesem Bekenntnis haben.

Wir Christen respektieren, wenn jemand ein anderes Bekenntnis vertritt. Schön wäre es, wenn auch Nicht-Christen der christlichen Konfession genau den gleichen Respekt entgegenbringen würden. Dann sähe unsere Welt schon wesentlich friedvoller aus.


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Lord, grant us peace

Das Video ist zwar nicht mehr ganz aktuell und etliche meiner Bloggerkollegen haben dieses Ereignis bereits hinreichend kommentiert, aber ich bin der Meinung, dass man es nicht oft genug zeigen kann, zumal es in den öffentlichen Medien kaum zur Geltung kam.

Die Rede des Papstes, die diesem Friedenslied voranging, sowie die dazugehörigen Mitschnitte findet man wie immer auf
kath.net.



Frieden in der Welt ist möglich. Am Papst liegt es sicher nicht. Man kann unterschiedlicher Glaubensauffassung sein und sich dennoch gegenseitig in aller Tiefe respektieren. Der Heilige Vater tut dies wie kaum ein anderer. Alipius spricht mir
mit seinen Worten aus dem Herzen, wenn er schreibt:

„Ich bin mittlerweile felsenfest davon überzeugt, daß es auf der ganzen Welt keine einzige Menschenseele gibt, welcher der Papst etwas Übles wünscht, welche er in seinen Gebeten für die Menschheit ausklammert. Das ist seine Art, die Welt zu retten. Wissenschaftler entwickeln Medizin und hoffen, daß diese der ganzen Welt zur Verfügung gestellt wird. Der Heilige Vater wendet sich an seinen und unseren Herrn und hofft, daß alle Menschen zu IHM finden werden.“

Papst Benedikt hat am ersten Tag seiner Nahost-Pilgerreise auf den Punkt gebracht, was dem Frieden in der Welt wirklich im Weg steht:

„Der Verschiedenheit der Religionen wirft man gerne die Schuld an Hass und Zwietracht in der Welt vor. Die Gegner der Religion wollen nicht nur ihre Stimme zum Schweigen bringen, sondern sie durch ihre eigene ersetzen. Umso mehr bedarf es der Gläubigen, die ihren Prinzipien und Überzeugungen wahrhaft entsprechen. Zwar lässt sich nicht bestreiten, dass Widersprüche entstehen können aus Spannungen und Spaltungen zwischen Anhängern verschiedener religiöser Traditionen. Doch bildet die ideologische Manipulation der Religion zu politischen Zwecken den wahren Anlass für Rivalitäten und Gewalt. - Ihrer wahren Natur nach bildet Religion Einheit und Harmonie als Ausdruck ihrer Gemeinschaft zwischen den Menschen untereinander und mit Gott. Darum gilt keineswegs: ,Je weniger Religion in einer Gesellschaft, desto besser!' Dem Menschen als Geschöpf Gottes ist es aufgetragen, in schöpferischer Vernunft und im Rahmen von Glaube und Wahrheit das großartige Potenzial menschlicher Vernunft auszuschöpfen. (...) Dazu bedarf es der Freiheit der Religion. Die große Wertschätzung der Kirche für die Gestalten der Patriarchen und Propheten stellt ein unzertrennbares Band zwischen der Kirche für die Einheit der beiden Testamente dar und schenkt uns das Verlangen, alle Hindernisse der Versöhnung zwischen Christen und Juden in gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit im Dienste des Friedens zu überwinden, zu dem uns das Wort Gottes ruft.“



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Kommentare

ZZ7279150D
Aufgrund hasserfüllter und intoleranter Kommentare ziehe ich die beiden letzten Beiträge aus meinem Blog zurück. Irgendwie beängstigend, wie’s um die Meinungsfreiheit steht. Mit wie viel Respekt und Überlegung man sich auch zu gewissen Themen äußern mag, am Ende wird man doch blindlings und bösartig angegriffen. Das muss ich mir nicht antun. Wer wissen will, was ich geschrieben habe, mag sich über die Kontakt-Seite bei mir melden. Danke für euer Verständnis.


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Dinge gibt's!

Dieses Video wurde mir heute von einem Kollegen zugeschickt. Der türkische Marsch von Mozart, 4-händig und… auf einer Gitarre!




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Fauré, der Tröster

ZZ05731242
Gestern wäre Gabriel Fauré 164 Jahre alt geworden. Wie Beethoven und Smetana wurde auch Fauré gegen Ende seines Lebens taub. Ich kannte und liebte bereits viele seiner wundervollen Lieder und das berühmte Requiem bevor ich letztes Jahr sein erstes Klavierquartett op. 15 und sein Klaviertrio op. 120 gespielt habe. Dadurch habe ich diesen Komponisten noch mehr schätzen gelernt. Jedes Mal, wenn ich seine Musik höre, empfinde ich Trost. Ja, tröstlich, das ist wohl die treffendste Beschreibung der Musik Gabriel Faurés.

Es gibt Momente, da braucht man neben dem göttlichen Beistand auch den Trost, der einem durch die Musik gespendet werden kann. Wie ein heilender Balsam kann sie die Schmerzen der Seele lindern. Für einen Komponisten-Kollegen, der am Wochenende seine Frau durch einen tragischen und unverschuldeten Unfall verloren hat, möchte ich das Sanctus aus Faurés Requiem hier einstellen. Meine Gebete gelten dir und deiner Familie, lieber Camille Kerger.



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Zum Muttertag

ZZ701E05AE
“A mother is she who can take the place of all others but whose place no one else can take.” - Cardinal Mermillod

Übersetzung: „Eine Mutter kann den Platz aller einnehmen, doch ihr Platz kann von niemandem eingenommen werden.“

Allen Müttern Gottes reichen Segen zum Muttertag!


[via
Fallible Blogma]


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Frodo kommuniziert

power-can-be-held
Ich bin zwar kein Fan von Handkommunion, aber das Bild ist genial!

[via
vaticarsten]






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Danse macabre in Luxemburg

ZZ7D06C0E2
Der Einwand des Bischofs war umsonst, der mutige Widerstand unseres Großherzogs hat nichts gebracht, die 16 Ärzte, die ihre Kollegen jetzt dazu aufrufen, eine Petition gegen das Sterbehilfe-Gesetz zu unterzeichnen, werden in ihren Bemühungen leider auch erfolglos bleiben.

Die verblendeten Befürworter des legalen Mordens sind stark, aggressiv, charismatisch und überzeugt davon, sich für das Richtige einzusetzen. Das überzeugt diejenigen, deren Seelenkompass nicht fest auf Christus ausgerichtet ist. Man schließt sich blindlings der Meinung der Todeskämpfer an, glaubt ihren heuchlerischen Argumenten und meint, selbst aus Überzeugung für dieses „Recht auf Selbstbestimmung“ zu sein. Was können da die paar übrig gebliebenen Katholiken noch ausrichten?

Manchmal schäme ich mich dafür ein Luxemburger zu sein… Es gab Zeiten, da bedeutete „Luxemburger“ noch „Marienkind“. Ich hoffe, dass die Trösterin der Betrübten unsere Weihe an sie nicht vergisst, bete dass ihr das Unmöglich gelingt: die Vorreiter der Todesbewegung zu bekehren, ihre Herzen für Jesus zu gewinnen.


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Vergebung

Es gibt sie tatsächlich: Heilige in unserer Zeit. Bei Elsa habe ich von den Amish-Leuten gelesen, die einem Amokläufer vergeben haben, der 5 ihrer Mädchen erschossen hatte. Das hat mich an ein Video erinnert, das ich vor einiger Zeit mal gesehen habe. Die Angehörigen von 48 ermordeten Frauen durften dem Serienkiller vor seiner Verurteilung die Meinung ins Gesicht sagen. Nur verständlich, dass alle mit Hass und Verzweiflung reagierten. Alle bis auf einen:




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Funny church

Noch ein kleines Betthupferl:




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Happy Birthday, lieber Bischof…

ZZ37CD70CE
Heute Abend fand ich eine Email einer frustrierten Messgängerin in meiner Inbox vor, die ich hier (anonym natürlich) zitieren möchte. Die gute Frau ist nach Luxemburg zur Muttergottes-Oktave gepilgert, wie man das als Luxemburger jedes Jahr nach Ostern zu tun pflegt. Enttäuscht schreibt sie mir:

„Ich meine, ich gehe bald auch wieder in die traditionelle Messe (kleine Anmerkung: das klingt so, als würde ich dorthin gehen. Diesen Luxus habe ich leider nicht). Dort wird dem
Bischof in der Kathedrale nicht das Happy Birthday gesungen und er bekommt nicht von jedem Kind eine Blume überreicht, sondern bekommt dort die Muttergottes die Rosen und zum Schluss ein Marienlied“.

Liebe XXX, ich möchte Dir mein Mitleid bekunden, nur zu gut kenne ich derart frustrierende Messen mit unserem Erzbischof. Ich erinnere mich nur zu gut, wie vor einigen Jahren ein Dankgottesdienst nach dem Weltjugendtag in Köln abgehalten wurde, der vor kreativen Ideen nur so trotzte. Während der ersten Viertelstunde (nach der langen Predigt am Anfang - die Priester scheinen vergessen zu haben, dass man die Predigt nach dem Evangelium hält) spielten einige Jugendliche einen Sketch, das zum erbaulichen Inhalt ein dummes Gespräch über das Dosenfutter aus Köln hatte. Es sollte wohl irgendwie im Zusammenhang mit dem Kyrie stehen. Ja, Herr, erbarme Dich! Die Musik hätte im übrigen gut zu einer Party gepasst, nicht jedoch in die heilige Messe. Trotz klarer Anweisungen der Päpste, die nicht aus blinden Vorschriften, sondern aus vernünftig belegten Argumenten bestehen, finden manche Priester doch immer wieder Rechtfertigungen für das Niveaulose in der katholischen Liturgie.

Ein weiteres Problem, das ich neulich bereits in einer
luxemburgischen Talkshow ansprach, ist die Verdrängung der Kniebänke in luxemburgischen Kirchen. Ja, liebe Leser, was viele von euch sich vielleicht gar nicht vorstellen können, ist in Luxemburg bittere Realität: man kniet nicht mehr vor Gott, die Menschen sitzen auf ihrem A…llerwertesten und stehen (wenn überhaupt) zur Wandlung auf - ganz ehrfürchtig natürlich. Nach den Wandlungsworten zieht die Schwerkraft die Mehrzahl der luxemburger Hintern wieder auf ihre gepolsterten Stühle zurück. Sollte mal ein Verrückter wie ich dort zur Messe gehen und sich - o Gott - tatsächlich auf die Fliesen knien, stehen die stehenden Christen unter Schock. So schrieb mir neulich eine Bekannte, mit der ich in Luxemburg zur Messe war: „Am besten gefiel mir freilich, wie deine diversen Kniefälle eine Vielzahl von Leuten regelrecht schockiert haben.“

Ich frage mich immer, wie es dazu kommen konnte. Wie konnten Priester und Bischöfe es zulassen, dass das kniende Beten aus der Kirche verbannt wurde? Dort im heiligen Raum wird die heiligste aller Handlungen vollzogen, und wir kleinen Würmlein dürfen daran teilhaben, dürfen Kraft aus dem Opfer Christi schöpfen. „Da kommt es einem ganz von selbst, dass man vor Ihm nicht stolz dastehen darf. Man möchte die eigene Gestalt tiefer machen, damit sie sich nicht so anmaßend aufrecke - und sieh: schon ist die Hälfte ihrer Höhe geopfert: der Mensch kniet. Und ist es seinem Herzen noch nicht genug, so mag er sich noch beugen dazu.“ (Romano Guardini)

Der heilige Paulus schrieb bereits vor 2000 Jahren, dass „alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen“ sollen „vor dem Namen Jesu“. „Nur die Luxemburger nicht“ lese ich nirgends im Philipperbrief. Gott sei Dank lebe ich jenseits der Grenze in der schönen Eifel, wo die Kirchen wenigstens noch Kniebänke haben.

UPDATE: Mir wurde mittlerweile mitgeteilt, dass das ganze Geburtstagstheater dem Bischof auch keinen Spaß gemacht haben soll. Ich möchte Erzbischof Franck ja auch kein Unrecht tun. Vielleicht war es so, dass die ganze Aktion von irgendwelchen kreativen Köpfen ausgedacht und geplant wurde und der Bischof davon nichts wusste. Mit dem Theater in der WJT-Messe muss es wohl ähnlich gewesen sein. Vielleicht sollte er seine Mitarbeiter auf eindeutige Richtlinien aus dem Vatikan hinweisen, um derartiges Getue in der Messe von vornherein zu vermeiden.

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Etwas Musik… Teil 2

ZZ31B294C6
Geschafft! Heute morgen habe ich die Audio-Seiten vorläufig fertig gestellt. Es befindet sich nun eine größere Auswahl an Klavier- und Chorwerken dort (es ist schließlich nicht nur ein Blog, sondern auch die Homepage eines katholischen Künstlers). In den kommenden Tagen werde ich mich wieder mehr dem Bloggen zuwenden und etwas über Glaube und Musik schreiben. Ich musste feststellen, dass diese Themenkombination verhältnismäßig nur spärlich im Web vertreten ist. Darf man die etwas provokante These aufstellen, dass Katholiken oft wenig musikkundig sind, während Tonkünstler selten als überzeugte Katholiken leben?


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Etwas Musik…

ZZ57CCD475
Ich habe mal einiges an Musik hochgeladen in der Hoffnung, dass es euch gefällt. Unter Audio könnt ihr ja mal reinhören. Es ist allerdings nur eine kleine Auswahl an Kompositionen. Zu den Chorwerken habe ich auch noch keine Einführungen geschrieben. Vielleicht vervollständige ich die Sammlung im Laufe der Zeit.

Ein kleines Weihegebet an die Muttergottes soll an dieser Stelle nicht fehlen:

Geliebte Muttergottes, so wie meine Seele und mein Leib, alles, was ich bin und habe, dir gehören, so möge auch jeder Ton meiner Musik deinem unbefleckten Herzen geweiht sein, damit du sie zur größeren Ehre Gottes und zur Freude der Menschen erklingen lässt.



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USA-Bischöfe zwitschern

ZZ5605ABCD
Das Twitter-Fieber ist nun auch auf die US-amerikanische Bischofskonferenz übergesprungen. Die Bischöfe sehen es als „another form of new media outreach for the USCCB Office of Media Relations“.

Ich vermute, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis alle, die jetzt eine Email-Adresse benutzen, auch einen Twitter-Account ihr eigen nennen und fleißig ihre Tweets aussenden werden. Nützlich ist es allemal. Das versteht nur noch nicht jeder. Eine interessanten Vortrag über den Nutzen der Zwitscher-Plattform gibt’s bei den Google-Tech-Talks.

Gewöhnen wir uns an den Satz „
Follow me on Twitter” - er wird immer öfter auftauchen.


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Für Antonio

Das neue Lieblingsstück meines Sohnes Antonio (*24.06.2007). „Pini di Roma“ von Ottorino Respighi. Oder hieß der Komponist doch Walt Respighi?




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Umzug

ZZ6F9F669C
Sorry, dass meine Seite während der letzten Stunde nicht erreichbar war (und danke an Veronica für den Hinweis!). Ich hatte nämlich verpatzt, die Daten auf den neuen Server zu laden.

Hintergrund: Von meinem letzten
Webspace-Anbieter würde ich jedem nur abraten, da unfreundlicher und lahmer Kundensupport, teure Preise, unverschämte Bedingungen. Von daher stand ein Wechsel an, der hiermit nun vollzogen ist!

Ein großes Dankeschön geht an
Erik Diewald, der mir gezeigt hat, wie‘s auch ablaufen kann: schnell, professionell, unkompliziert. Der Mann hat Erfahrung, er hostet u.a. immerhin meinen bevorzugten katholischen Nachrichtendienst kath.net (soweit ich weiß, die größte katholische Internetpräsenz im deutschsprachigen Raum) sowie das dazugehörige Medienportal kathTube.

Wie‘s mir scheint, lädt meine Homepage nun auch schneller. Außerdem habe ich wesentlich mehr Speicherplatz zur Verfügung, so dass in den kommenden Tagen und Wochen hier auch wieder Musik von mir zu hören sein wird.

Also: ab und zu vorbeischauen oder (noch besser) einfach
meinen Blog abonnieren!


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Humor macht's erträglich

ZZ5A63C0EC
Die lächerliche Leier über die Klarstellung glasklarer Dinge geht weiter: Frau Knobloch erwartet von Papst Benedikt XVI eine klare Aussage zum Holocaust-Leugner Williamson. Elsa zeigt uns, wie man diese Hysterie auch sehen kann. Köstlich.

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Asperges!

Zum Sonntagabend noch ein lustiges Video. Der Segen war bestimmt trotzdem gültig. ;-)



[via Gloria.tv]


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Homepage-Tipps

ZZ02230698
Wahrscheinlich ist man als Blogger immer auch ein kleiner Computer-Geek, oder? Auf jeden Fall dachte ich, es könnte den ein oder anderen Leser interessieren, wie ich meine Homepage erstelle, welche Programme und welche Online-Dienste ich hierzu nutze. Ich freue mich auch über Tipps in den Kommentaren. Man kann immer dazulernen.

Meine wichtigsten Programme möchte ich hier nun vorstellen und kurz erläutern:
weiterlesen...
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Gebetszettel

ZZ7FC15713
Ich habe meinen Blog nun auch noch um einige schöne Gebetszettel erweitert, die ich für die katholische Gemeinschaft „Amici di Dio“ zusammengestellt habe. Sie sind als PDF unter dem Menüpunkt „Gebete“ zum Download erhältlich und beidseitig auszudrucken.


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Witzesammlung

ZZ239082B8
Angulo Juan hat haufenweise katholische Witze zusammengetragen. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und Weitererzählen!



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Zum ersten Mai

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Über die Wichtigkeit des Rosenkranzes habe ich ja schon früher geschrieben. Ich meinte damals, dass es wichtig sei „unseren Vorsatz zu stärken, täglich den Rosenkranz zu beten!“. Jetzt, da der Mai beginnt, stelle ich doch beschämt fest, dass ich den Rosenkranz in den vergangenen Monaten höchstens noch zwei- bis dreimal wöchentlich gebetet habe. Zeit also, auf meinen bewährten Motivationstrick zurückzugreifen: „Don‘t break the Chain!“.

Irgendein Komiker - also ein Komiker von Beruf - hat erklärt, er versuche jeden Tag an seinen Gags zu schreiben, um anschließend ein großes Kreuz in seinen Wandkalender zu malen. Sein Ziel sei es, die Kette, die so im Kalender entsteht, nicht zu unterbrechen. Seine Motivationstechnik hat damals wohl ziemlich viele Leute angesprochen. Als von Natur aus faule Wesen sind wir Menschen ja immer offen für Tricks, die helfen können, den inneren Schweinehund zu überwinden. Ich muss sagen, ich hab‘s mal wieder nötig.

Ein Programmierer hat eine
Internetapplikation geschrieben, die uns solch einen virtuellen Kalender vorhält. Nützlich, dass der Kalender nicht an der Wand hängt sondern in meinem Mac, denn dorthin schaue ich öfter. Man kann das Widget auch ohne weiteres in einen Blog einbinden, den Code findet man ebenfalls auf der besagten Seite.

Nun… *drumroll*: ich werde das Widget einen Monat lang unterhalb dieses Artikels veröffentlichen und mich überraschen lassen, ob das mir hilft, konsequenter den Rosenkranz zu beten.

Falls jemand diese Idee blöd findet, freue ich mich sehr für ihn/sie, dass er/sie solche Tricks nicht braucht, um brav jeden Tag kiloweise Gnaden durch den Rosenkranz auf uns herabzuflehen.

Hat jemand Lust, sich an der Aktion zu beteiligen?

Ach so, wer nicht weiß, wieso man den Rosenkranz beten sollte: zwei meiner Lieblingsschriften über das Rosenkranzgebet erklären das wunderbar:


Auf dieser schönen Seite findet man auch eine Anleitung zum Rosenkranzgebet. Viel Freude und Segen beim Beten!

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